Band 
Zweiter Band.
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hinter den O.uarrees wieder aufzustellen. Sie thaten dies in-dessen mit solcher Ordnung und Regelmäßigkeit, daß ihre Gegen-wart und ihr Beispiel neues Leben und Vertrauen den jungenbraunschweigschen Soldaten einflößten, deren Festigkeit aufdem rechten Flügel im Laufe der großen Kavallerie-Attakeernstlich erprobt worden war. Trotz dieser Unfälle, trotz desentschiedenen Fehlschlagens ihrer früheren Versuche erneuertendie französischen Reiter tapfer und entschlossen ihr Vorgehenund stürzten nochmals in Massen mitten unter die alliirtenQuarrecs. Als ihr direkter Angriff keinen Erfolg hatte, rittensie durch die Intervallen zwischen denQuarrees in allen Rich-tungen umher und entwickelten hierbei eine außerordentlicheTodesverachtung und Verwegenheit. Einige der kühnsten spreng-ten nahe an die äußern Glieder heran, um dem Quarree dasFeuer abzulocken und so der Schwadron, welche bereit war,diesen Vortheil zu benutzen und zu chargiren, bessere Chancendes Erfolges zu bieten. Kleine Trupps verwegener Reiterversuchten auch auf irgend einem schwachen Punkte eine Oeff-nung zu erzwingen, indem sie die Bajonnete zur Seite schlu-gen und mit ihren Pistolen auf die Vertheidiger schössen.Aber die Quarrees trotzten jedem Sturm und jeder Krieges-list. Noch mehr Kavallerie überschritt den Gipfel des Höhen-rückens und der größere Theil des vorn englifch-allürten rech-ten Flügel besetzten Abhanges schien mit Reitern aller Art be-deckt — Kürassiere, Lanciers, Karabiniers, Ehaffeurs, Dra-goner und reitende Grenadiere. Die Franzosen schwangenwutherfüllt ihre Säbel, regten durch das Rufen des „Vivsl'empereur"! sich gegenseitig auf und wiederholten ihre At-taken mit verdoppelter aber fruchtloser Kraft. Gleich denmajestätischen Eichen des Waldes, welche ihre Wurzeln nurtiefer, nur fester in den Erdboden zu schlagen scheinen, jegrößer die Wuth des Sturmes wird, standen die englisch-