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und 12 ihrer Pferde getödtet, der Rest, ungefähr 60, ent-weder gefangen genommen oder zerstreut.
Als Ney den schlechten Erfolg seiner Kavallerie-Attakenbemerkte, entschloß er sich, dieselben mit Infanterie zu kombi-niren. Zwischen den Korps Erlon und Reille war jetzt eingroßer, unbesetzter Zwifchenraum und die einzigen Truppen,welche er zur Ausführung seines Planes verwenden konnte,bestanden in der Division Bachelu auf dem rechten Flügel desletzteren, denn die Division Donzelot auf dem linken Flügeldes ersteren war noch immer mit dem Angriff von La HayeSamte beschäftigt. Er befahl jetzt, daß dieser Angriff kräftigerneuert werden sollte, während er eine starke Kolonne derInfanterie Bachelu's gegen das Centrum des englifch-alliirtenrechten Flügels vorschob. Wellington hatte geahnet, daß denKavallerie-Attaken andere folgen würden, in denen diese Waffemit Infanterie kombinirt sein würde und war daher vollständigauf diesen Fall vorbereitet. Als er sich nämlich versicherthatte, daß der Feind keinen ernstlichen Versuch gegen seinenrechten Flügel beabsichtige, sandte er Chaffe den Befehl zu,Braine-la-leud und die dortige Gegend zu räumen und sichmit seiner niederländischen Division längs des Thales durchMerbe-braine dem eigentlichen Kampfplätze zu nähern. Hier-durch wurde der Herzog in den Stand gesetzt, fein erstesTreffen durch Truppen des zweiten zu verstärken und derenPlatz durch andere von gleicher Stärke auszufüllen. DerMarsch Chasss's wurde mit vieler Geschicklichkeit ausgeführtund großentheils, wenn nicht ganz der Beobachtung des Fein-des entzogen. Die 2ten leichten Dragoner der deutschenLegion, welche fortwährend in der linken Flanke der französi-schen Armee blieben, deckten geschickt diese Bewegung.
Während dessen war der Angriff von La Haye Samtemit derselben Wuth, wie früher, erneuert worden. Als MajorII. 5