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vollständig überrascht und fast ganz vernichtet. Der Kom-mandeur des Bataillons, Oberst von Schröder, wurde tödtlichblessirt, verschiedene andere Offiziere fielen. Der Fähnrich deMoreau, welcher die Fahne trug, wurde bei ihrer Vertheidi-gung schwer verwundet, ebenso der Sergeant, welcher sie ihmabnahm, und so gelang es dem Feinde, die Trophäe zu er-beuten. Major von Petersdorff, der nächste im Kommando,sammelte den zerstreuten Rest des Bataillons und postirte ihnhinter dem Hohlwege.
Sobald als der englisch - allurte rechte Flügel von derGegenwart der französischen Kavallerie befreit wurde, war erwiederum einer wüthenden Kanonade ausgesetzt. Viele Ge-schütze längs des Haupthöhenrückens waren um diese Zeitdemontirt worden. Major Bull, welcher schon in einer frühe-ren Periode der Schlacht gezwungen gewesen war, seine Haubitz-Batterie nach dem 2ten Treffen zurückzuziehen, um sie wiederauszubessern und zu komplettiren, ging während der zweitenallgemeinen Attake der französischen Kavallerie mit der reiten-den Batterie des Major Ramsay wieder auf seinen vorigenPlatz im ersten Treffen vor. Diese Batterien litten empfind-lich von dem Feuer der Kanonen Pirö's, welche auf demäußersten linken Flügel der französischen Linie standen. Bullbefahl daher dem Lieutenant Louis, die beiden rechten Geschützegegen sie zu richten. Es gelang diesem Offiziere auch wirklich,sie zum Schweigen zu bringen und dadurch allen Batterienund Truppen dieses Theiles des Schlachtfeldes einen wesent-lichen Dienst zu leisten, da jene feindliche Batterie den alliir-ten rechten Flügel vollständig enfilirte. Eine Verstärkung derArtillerie war ganz besonders vorwärts der Division Cookeund der braunschweigschen Infanterie, gegen welche der Feindaugenscheinlich neue Angriffe vorbereitete, erforderlich. Eswurde daher die britische reitende Batterie des Oberst-Lieutenant