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halten sah und einen Weg durch die eigenen Reihen erkäm-pfen mußte. Hiebe wurden von allen Seiten gewechselt. Erstnachdem sie den Gipfel mit ihren Todten und Verwundetenbedeckt hatten, fanden endlich die Trümmer dieser furchtbarenKolonne auf dem Abhänge der Höhe Schutz.
Zu derselben Zeit drang eine starke Kolonne französischerInfanterie, unterstützt von Kavallerie, gegen das Centrum desenglisch-allnrten rechten Flügels vor. Wahrend die ihr gegen-überstehenden Batterien ein kräftiges Feuer auf dieselben kon-zentrirten, zog Lord Uxbridge die schwere Kavallerie-BrigadeSomerset aus ihrer Aufstellung rechts der Straße nach Char-leroi vor, um die Kolonne zu attakiren, und befahl gleichzeitigder niederländischen Karabinier-Brigade Trip, jener als Re-serve zu dienen. Die Leibgarden attakirten mit großer Tapfer-keit und hemmten das Vorgehen des Feindes, die Kolonneaber empfing sie mit einem kräftigen Feuer und bei ihrer ge-ringen Stärke vermochten sie nicht in dieselbe einzudringen.Als Somerset sich zurückzog, machte die französische Kavallerie,welche der Kolonne zur Unterstützung folgte, Miene, vorzu-gehen. Die niederländische Kavallerie Trip's war jetzt zurHand. Uxbridge, von ihrem schönen Aussehen bestochen undvon dem Wunsche beseelt, in ihnen einen muthigen Enthusias-mus anzuregen, stellte sich selbst an ihre Spitze, befahl dieAttake und führte sie gegen den Feind. Er war erst eine kurzeStrecke vorgegangen, als sein Adjutant, Kapital» Horace Sey-mour, an ihn heransprengte und ihm bemerklich machte, daßihm nicht ein Mann folge. Er wandte sogleich sein Pferdum, ritt an Trip heran und richtete sich an ihn mit großerWärme. Hierauf wandte er sich an die Brigade in den ermuthi-gendsten Ausdrücken, suchte sie durch die belebendsten und bezeich-nendsten Mienen aufzuregen, wiederholte den Befehl, zu char-giern und zeigte ihr wiederum den Weg; aber dieser Versuch