Band 
Zweiter Band.
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hatte einen gleich schlechten Erfolg. Uxbridge wurde hierdurchso erbittert, daß er wegritt und der Brigade zu thun überließ,was ihr Kommandeur für gut hielt. Sobald die französischeKavallerie, welche nur zu deutlich ihr Schwanken bemerkthatte, hierauf rasch zur Attake vorging, machten die Nieder-länder Kehrt und flohen in solcher Eile und Unordnung zurück,daß die beiden rechten Schwadronen des 3ten Husaren-Re-giments der deutschen Legion die größte Schwierigkeit hatten,ihren Platz zu behaupten und von diesen Reitern in der Wild-heit ihrer Flucht fast mit fortgerissen worden waren. Die3ten Husaren waren, als dieses geschah, so eben erst hinterder nassauschen Brigade Kruse ins 2te Treffen gerückt. Ihrelinke Schwadron, welche von keiner solchen Unterbrechung zuleiden hatte, ging tapfer auf die gegenüberstehenden Kürassierelos und warf sie vollständig über den Haufen. Sobald als diebeiden andern Schwadronen ihre durch die flüchtigen Nieder-länder so unerwartet gestörte Ordnung wieder hergestellt hatten,ging das ganze Regiment bis zum Kamme der Position vor.Hier befahl Lord Uxbridge demselben, eine französische Kaval-lerie-Linie zu attakiren, welche ungefähr 180 Schritt entferntwar und aus drei Schwadronen Kürassiere und drei Schwa-dronen Dragoner bestand. Es begann die Attake im scharfenTrabe, fiel dann in Galopp und brach durch die feindlicheLinie, welche im kurzen Trabe, ich möchte fast sagen, im Schrittherankam, vollständig hindurch, wurde aber so gänzlich inFlanke und Rücken umgangen, daß ein großer Theil abge-schnitten wurde. Der Rest jagte zerstreut und von der fran-zösischen Kavallerie verfolgt nach den Jnfanterie-Quarrees zu-rück, hinter welchen das Regiment sich wieder formirte. Hierzeigte sich der große Verlust, welchen es in- diesen beiden An-griffen erlitten hatte. Es war bis auf 60 oder 70 Mannzusammengeschmolzen. Diese wurden in zwei Schwadronen