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formirt und hinter der hanöverschen Brigade Kielmannseggepostirt.
Als jetzt der Graf von Uxbridge den Stand seiner Ka-vallerie überschaute, bemerkte er das hanöversche Husaren-Re-giment Kumbertand, etwas hinter der Brüsseler Straße. Erbeorderte es sogleich vor und postirte es da, wo es keines-weges exponirt stand, sondern wo es wenigstens die durch diegroßen Verluste der Brigaden Somerset und Ponsonby ent-standene Lücke auszufüllen schien, denn das Benehmen desKommandeurs in dieser Aufstellung ließ den Lord sehr zweifeln,daß es dort, im Falle des Angriffs, bleiben würde. Daß erUrsache hatte, etwas derartiges zu fürchten, zeigte sich sogleich,denn als der Oberst von Hake bemerkte, daß die Kugeln umih» her sausten, zog er sich und sein Regiment von demSchlachtfelde zurück; Lord Uxbridge bemerkte es und ließ ihmdurch seinen Adjutanten, den Kapitain Seymour, befehlen, zu-rückzukehren. Als Seymour diesen Befehl überbrachte, erwie-derte der Oberst, daß er kein Vertrauen zu seinen Leuten habe,daß es Freiwillige und die Pferde ihr Eigenthum waren.Das Regiment blieb also im Rückzüge, trotz dem, daß Kapi-tain Seymour den Befehl, Halt zu machen, wiederholte undden nächst ältesten Offizier aufforderte, die Ehre und den Rufdes Korps zu retten, das Kommando zu übernehmen und dasRegiment Front machen zu lassen. Als auch diese Aufforde-rungen ohne Wirkung blieben, faßte er das Pferd des Oberstenam Zügel und rügte sein Benehmen in Ausdrücken, welchekein Mann von Ehre ruhig hätte mit anhören können. Die-ser Offizier schien jedoch völlig unempfindlich für jedes Scham-gefühl zu sein und geneigt, lieber diese Angriffe auf seine Ehrezu ertragen, als sich den Angriffen des Feindes auf seinePerson und sein Regiment auszusetzen. Als Kapitain Sey-mour zum Grafen Uxbridge zurückkehrte und ihm das Geschehene