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gestellte Aufgabe nach Kräften zu lösen. Ohne Zweifel hatteer zu der Zeit, als er den Kaiser dringend um frische Infanteriebat, einen Sturm gegen den englisch-alliirten rechten Flügelbeschlossen; er beabsichtigte, denselben in der beliebtesten tak-tischen Form der Kaiserzeit — in Angriffs-Kolonnen von Ba-taillons-Massen — auszuführen und durch seine Kavallerie zuunterstützen, da diese Waffe noch immer kräftig und gefechts-fähig geblieben war. Jetzt aber schloffen seine erschöpftenStreitkräfte die Ausführung dieses Angriffsplanes aus, ernahm daher, soweit es bei der reducirten Starke seiner Truppenmöglich war, zu einem andern Systeme seine Zuflucht, welchesin den Zeiten der Republik so große Erfolge hervorgebrachtund bei den französischen Soldaten stets in großer Gunst ge-standen hatte — zu dem Angriff en tirsillours. Hierdurchkonnte er besser den geschwächten Zustand seiner Truppen ver-bergen und vielleicht auf einem wichtigen Punkt der alliirtenFrontlinie einen solchen Eindruck hervorbringen, daß der Kaiserden gewonnenen Vortheil verfolgen, seine Reserve vorbringenund den entscheidenden Schlag thun konnte.
Die ganze Division Donzelot, unterstützt von einem Theilder des General Alix und einer starken Abtheilung Kürassiere,welche aus den tapfern Resten ganzer Regimenter zusammen-gesetzt war, wurde gegen das Centrum der englisch-alliirtenLiniein Bewegung gesetzt, während frische Verstärkungen des Reille-schen Korps in die Umgränzungen vonHougomont hinabströmten.
Die erste Maßregel der Eroberer von La Haye Samtewar die Benutzung des Vortheils, welchen ihnen der Besitzdes Pachthauses, des Gartens und des anliegenden hohenRandes darbot, um ein beherrschendes Feuer auf die beidenKompagnien der 9Ssten britischen Jäger zu richten, welche denHügel bei der Sandgrube auf der andern Seite der Straßebesetzt hielten. Da diese gleichzeitig auch in der Front ange-