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Als die Truppen den Wald von Paris erreichten, stelltensie sich mit breiter Front und in dichtaufgeschloffenen Kolonnenzu beiden Seiten des Weges von Lasne nach Planchenoit auf.Die Artillerie blieb auf dem Wege selbst, die Kavallerie aberwar hinter dem Walde aufmarfchirt und bereit, der Infanteriezu folgen.
Die 13te und 14te Brigade wurden binnen Kurzem er-wartet und das Pirchsche Korps folgte auf demselben Wege.Es war Blüchers Absicht gewesen, die Ankunft dieser Truppenabzuwarten und mit versammelter Macht den Angriff zu unter-nehmen, indeß als er den Gang der Schlacht beobachtete, diefürchterliche Kanonade und den erneuerten Angriff nach 4 Uhrbemerkte, fürchtete er, daß der Feind eine noch größere Machtgegen die Schlachtlinie Wellingtons verwenden und sie durch-brechen möchte, bevor er von seiner Seite her den Angriffbegonnen habe. Er konnte deutlich unterscheiden, wie die Re-serven Napoleons hinter La Belle Aüiance bereit waren, gegendie englische Linie, welche schon den verzweifeltsten Stürmengetrotzt hatte, losgelassen zu werden. Die vom Herzoge er-haltenen, dringenden Nachrichten zeigten ebenfalls, wie ängst-lich dieser auf seine Hülfe rechnete. Diese Betrachtungen über-zeugten den Fürsten, daß der Augenblick gekommen sei, inwelchem sein Erscheinen auf dem Schlachtfelde den günstigstenEinfluß auf die Lage seines Verbündeten und auf die Ent-wickelung ihrer vereinigten Bestrebungen haben konnte. Ergab daher den Befehl, den Angriff mit der geringen entwickel-ten Macht zu beginnen und hoffte, daß dadurch der Marschder noch zurückgebliebenen Truppen beschleunigt werden würde.
Es war halb 5 Uhr, als die 15te und löte Brigadeaus dem Walde von Paris hervorbrachen, die erstere rechts,die andere links sich entwickelten und beide in der der preußi-schen Taktik eigenthümlichen Brigade-Formation den Angriff