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preußischen Angriffs-Kolonnen vorangehenden Tirailleurs sichder östlichen Lisiere des Dorfes näherten, wurden sie mit einemmörderischen Kleingewehrfeuer empfangen. Einige Stücke Ge-schütz feuerten gleichzeitig auf die Kolonnen, welche nichtsdesto-weniger mit großer Tapferkeit und Festigkeit eine Haubitze undzwei Kanonen nahmen und sich des Kirchhofes bemächtigten. DieBesetzung dieses von Natur starken Postens, welcher mit einerniedrigen außerhalb fast überall durch einen steilen Erdrandverstärkten Mauer umgeben ist und durch seine Lage den grö-ßer« Theil des Dorfes dominirt, schien den Preußen großeVortheile zu gewahren. Die junge Garde warf sich indessen,augenscheinlich auf diesen Fall vorbereitet, in die umgebendenHäuser und Gärten und richtete von da aus ein konzentrischesFeuer auf die Besitzer des Kirchhofes. Diese beantwortetendasselbe mit großer Lebhaftigkeit, und da die Entfernung derfeindlichen Parteien äußerst gering war, so fielen auf beidenSeiten in rascher Folge sehr viele Opfer. Als endlich diefranzösischen Soutiens herangekommen waren, in den Kampfeingriffen und eine der Kolonnen sich im Rücken der Preußenzeigte, wurden diese gezwungen, die errungenen Vortheile wie-der aufzugeben und sich aus dem Dorf zurückzuziehen. Siewurden dabei von einem Theile der Lobau'schen Kavallerie ver-folgt, welche jedoch in das Feuer der Batterie No. 2 geriethund daher wieder umkehren mußte.
Die aus Planchenoit geworfenen preußischen Truppensammelten sich sogleich und formirten sich wieder. Die 2tenBataillone des Uten und des Isten pommerschen Landwehr-Regiments vereinigten sich sodann mit ihren Isten Bataillonen,welche die Soutiens der Angriffs - Kolonnen gebildet hatten,und gingen, vom löten Regimente gefolgt, zu einem neuenSturm vor.