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Zweiter Band.
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befahl sogleich dem General Drouot, alle die Bataillone derGarde zu sammeln, welche vorwärts von La Belle Alliancesich noch in Reserve befanden. Diese gingen nun aus ihrerStellung in der Nahe des Hauses von De Coster vor. Diebeiden Bataillone des Isien Grenadier-Regiments, welche vor-her auf der Höhe hinter La Belle Alliance gestanden hatten,sollten die Reserve der Angriffs-Kolonnen bilden. Erlon undReille erhielten den Befehl, zur Unterstützung des Haupt-An-griffs gleichzeitig alles das vorzuführen, was ihnen an dispo-niblen Truppen noch übrig geblieben war. Das Centrum deralliirten Schlachtlinie hinter La Haye Sainte sollte keinen Augen-blick vor den Angriffen Ruhe haben, welche beständig von denTruppen aus diesem Pachthof gegen dasselbe unternommenwurden. Sobald als die Garde die Höhe erreicht hatte, soll-ten diese Truppen das Centrum in einem neuen Sturme durch-brechen.

Wellington fühlte mit tiefer Einsicht in die Pläne seinesGegners, daß seine Stellung bald von einer furchtbaren Machtbestürmt werden sollte und erwartete daher mit größter Un-geduld das Eintreffen der preußischen Truppen auf seinemlinken Flügel. Er sandte seinen Adjutanten, den Oberst-Lieu-tenant Freemantle, nach dieser Richtung ab, um den Marschaller ihm begegnenden Truppen zu beschleunigen und ihremKommandeur vorzustellen, daß der Herzog nicht allein seinenPlatz zu behaupten, sondern auch den Sieg zu erringen hoffe,wenn man ihm nur die Mittel gewähre, diejenigen Punkte seinerSchlachtlinie zu verstärken, welche durch die wiederholten An-griffe so sehr geschwächt worden wären.

Obgleich Wellington überzeugt war, daß das BülowscheKorps sich in voller Thätigkeit gegen den äußersten rechtenFlügel der französischen Armee befand, so war das Terrain,auf welchem dieser Angriff ausgeführt wurde, doch zu entfernt