Die alliirte Artillerie rechts derselben war jetzt vollständig de-montirt. Man sah zwei britische Artilleristen sich vergeblichbemühen, ein Paar Geschütze zu bedienen, aber der Mangelalles zum Laden nöthigen Materials zwang sie, davon ab-zustehen.
Solches war der Stand der Dinge im Centrum der al-liirten Armee, als das fortwährende Knattern des französischenTirailleurfeuers plötzlich in eine heftige Füsillade überging,welche Alles zu vernichten drohete, was ihr gegenüber stand.Der hohe Rand der Chaussee jenseits des Gartens von LaHaye Samte und der Wall, welcher sich an denselbenlehnte, wurden auf einmal dicht von französischen Tirailleursbesetzt. Diejenigen, welche den Chausseerand inne hatten,richteten ihr Feuer auf die britischen Regimenter der BrigadenKempt und Lambert, wahrend die anderen, unter Benutzungdes kleinen vorliegenden Walles, den Zweck der Aufstellungdes 27sten britischen Regiments und die Nothwendigkeit er-kannten, die rechte Flanke des Angriffs zu decken, ein so nahesund mörderisches Feuer auf dieses Regiment richteten, daß esin wenigen Minuten die Halste seiner Mannschaft verloren hatte.Ebenso benutzten die Franzosen auch den trostlosen Zustand deralliirten Artillerie auf diesem Theile der Position und brachtenzwei Geschütze bis vor die Nordwest-Ecke des Gartens von LaHaye Samte, woselbst sie vor jedem Feuer von der andernSeite der Chaussee durch die Tirailleurs geschützt waren, welcheden Chausseerand und den Erdwall besetzt hatten. Aus diesenGeschützen eröffneten sie ein heftiges Kartätschfeuer auf daslinke Quarree der Brigade Kielmannsegge (aus den Feld-Bataillons Grubenhagen und Uork bestehend) aus der geringenEntfernung von 150 und spater sogar von 100 Schritt. Trotzder steigenden Verwüstung, welche hierdurch in seinen Reihenhervorgebracht wurde, bewies das Quarree die ausgezeichnetste