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Ausdauer und Resignation. Es war dieses um so bewun-derungswürdiger, da es aus Furcht, der hinter der Höhe ver-borgenen feindlichen Reiterei eine günstige Gelegenheit zur Attakezu geben, das Feuer nicht zu beantworten wagte. Das rechteQuarree (die Feld-Vataillone Bremen und Verben) litt ebenfallsempfindlich. Hierauf wurden noch mehrere Geschütze, welche diefranzösischen Angriffs-Kolonnen hinter ihren Tirailleurs beglei-tet hatten, vorgebracht und eröffneten ein so mörderisches Feuerauf das letztere Ouarree, daß eine seiner Seiten, im wahrenSinne des Wortes, vollständig weggeblasen wurde und derRest in Form eines Dreiecks stehen blieb. Der Kommandeurund viele andere Offiziere wurden verwundet. Die Munitionfehlte bald gänzlich. Das vereinte Musketen- und Kartatsch-feuer nahm fortwährend au Heftigkeit zu, und das Quarreeschwand endlich bis auf einen Haufen von Menschen zu-sammen. Die französischen Tirailleurs drängten in dichtenSchwärmen vorwärts, während der Schall der Trommeln,welche den Sturmschritt schlugen, das Vorrücken der nach-folgenden Kolonnen verkündete. Der Prinz von Oranien fürch-tete, daß das Centrum der allnrten Schlachtlinie durchbrochenwerden möchte, wenn nicht irgend eine große Anstrengung ge-macht würde, das Vorrücken des Feindes aufzuhalten; er be-fahl daher dem Isten und 2ten Bataillon der nassauschenBrigade zu attakiren, und stellte sich selbst an ihre Spitze.Der Prinz wurde aber durch einen Schuß in die linke Schul-ter getroffen, die Attake mißlang und die Nassauer zogen sicheben zurück, als die von Wellington geschickte Verstärkung an-kam. Es waren fünf Bataillone braunschweigscher Infanterie,welche rasch in den Raum zwischen den Brigaden Kruse undHalkett eilten. Aber die Draunschweiger fanden sich so uner-wartet einem höchst mörderischen Feuer ausgesetzt, und dieTeten ihrer Kolonnen wurden so plötzlich angefallen, daß es