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Zweiter Band.
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in dem dichten Pulverdampf ihnen nicht gelang, zum Bewußt-sein ihrer Lage zurückzukommen und ihre Ordnung wieder her-zustellen, als sie mit dem Feinde zusammentrafen.. Sie wurdendaher ebenso wie die Brigaden Kruse, Kielmannsegge undOmpteda durch den kräftigen Angriff der Franzosen um etwa100 Schritt zurückgedrängt.

In diesem kritischen Moment eilte Wellington persönlichauf den bedrohten Punkt, um die Katastrophe der Durch-brechung des Centrums abzuwenden — eine Katastrophe, dieum so unheilbringender sein mußte, da gleichzeitig ein furcht-barer Angriff auf den rechten Flügel ganz in der Nahe diesesCentrums zu erwarten stand. Er wandte sich daher an dieBraunschweiger und bewirkte durch den elektrischen Einflußseiner Stimme und seiner Gegenwart, daß die geschlagenenKolonnen sich wieder sammelten. Das 3te Linien-Bataillon,unter dem Major von Normann, stellte zuerst seine Ordnungwieder her, behauptete dann kühn seinen Platz und empfingdie naher kommende feindliche Infanterie mit einem so mör-derischen Feuer, daß das Vordringen derselben sogleich insStocken gerieth.

Durch das Beispiel und die Anregung aller kommandiren-den Offiziere wurden auch die übrigen Brigaden links vonden Braunschweigern wieder ermuthigt und zur Ordnung zu-rückgeführt. Sobald dies der Herzog sah, ritt er nach demrechten Flügel hin.

Gerade um diese Zeit marschirte die Husaren - BrigadeVivian unmittelbar hinter diesen Truppen auf — die lOtenund I8ten Husaren im ersten und die Isten Husaren der deut-schen Legion im zweiten Treffen. Sie lös'ten die erschöpftenTrümmer der Scots Greys und der 3ten Husaren der deut-schen Legion ab. Die Erscheinung und Gegenwart dieser fri-schen Kavallerie trugen wesentlich dazu bei, auf diesem Theile