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zur Unterstützung der Lanclers. Die mittlere Schwadron derloten Husaren eilte ihnen entgegen, stürmte unter sie undzerstreute sie gänzlich. Die linke Schwadron der lOten Hu-saren hatte kaum noch Zeit, mit dem Feind zusammenzutreffen,als schon die ganze französische Kavallerie auf der linken Seiteder Quarrees der Garde sich in voller Flucht befand. AlsVivian den vollständigen Erfolg dieser glänzenden Attake be-merkte, ließ er halten und kehrte so rasch als möglich zu den18ten Husaren zurück*). Bevor wir jedoch seine weiterenThaten beschreiben, wird es nöthig sein, zu andern Verhält-nissen zurückzukehren, um sie mit der allgemeinen Lage derHaupt-Armee in Verbindung zu bringen.
Während dieser Zeit war die leichte Infanterie-BrigadeAdam von dem Augenblick an, als sie die linke Flanke derzweiten Angriffs-Kolonne der französischen Kaisergarde atta-kirt hatte, im ununterbrochenen Avanciern geblieben, vor derFront des rechten Centrums der englisch-alliirten Positionvorübergezogen und etwas rechts geschwenkt, als sie sich derChaussee nach Charleroi genähert hatte, so daß ihr linker Flügelden Obstgarten von La Haye Samte berührte. Sie hatte jetztdas Ravin unmittelbar unter der nächsten französischen Höheerreicht, welche von dieser Straße durchschnitten wurde undauf welcher die Truppen der ersten Angriffs-Kolonne von Na-poleon wieder gesammelt und in drei Quarrees formirt wor-den waren. Das 2te Regiment Chaffeurs der alten Garde,welches den äußersten linken Flügel der Angriffs-Kolonne for-
') Auf dem Wege zu den 18ten Husaren wurde Vivian von einemKürassiere attakirt. Seine rechte Hand befand sich in einer Binde,in Folge einer bei Croix d'Orade unweit Toulouse erhaltenen Wunde.Indem er die Zügel in diese Hand nahm, welche kaum dieselben hal-ten konnte, gelang eS ihm, dem Kürassier einen Schlag mit der lin-ken Hand zu geben, wahrend in demselben Augenblick seine deutscheOrdonnanz herankam und den Franzosen vom Pferde hieb.