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lastigt. Die Iste Kompagnie brach deßhalb in Zügen ab, machte,unterstützt von den Scharfschützen des Bataillons, einen An-lauf auf die Artillerie und eroberte sechs Geschütze. Wahrenddes größeren Theiles des Avancirens waren sie stets in ganznaher Berührung mit der von ihnen verfolgten Kolonne ge-blieben. Halkett rief derselben oftmals laut zu, daß sie sichergeben möchte, und entdeckte bei genauerer Forschung einenfeindlichen Offizier, welchen er für den kvmmandirenden Ge-neral der Garde hielt, da sich derselbe in voller Uniform be-fand und lebhaft bemüht war, seine Leute zum Stehen zubringen. Die Osnabrücker gaben auf die Kolonne Feuer,worauf dieselbe den General mit zwei Offizieren zurück ließ.Halkett befahl den Scharfschützen, vor zu eilen, und sprengteselbst im vollen Gallop auf den General los; er holte ihn einund war eben im Begriff, ihn nieder zu hauen, als derselbeausrief, daß er sich ergeben wolle. Auf dem Rückwege gingCambronne, denn dieser war es, Halkett voran, war aber erstwenige Schritt weit gekommen, als des letzteren Pferd ver-wundet zu Boden stürzte. In wenigen Sekunden gelang esihm jedoch, dasselbe wieder auf die Beine zu bringen, da abersah er seinen Gefangenen in der Richtung der französischenKolonne davon laufen; er holte ihn sogleich ein, erfaßte ihnbei der Aiguillette, brachte ihn zum Bataillon und sandte ihnunter der Obhut eines Sergeanten der Osnabrücker zum Her-zoge*).
') Ich bin bei der Gefangennehmung des General Cambronne etwasins Detail eingegangen, weil mehrere französische Schriftsteller be-hauptet haben, daß derselbe, als die Garde zur Ergebung aufgefor-dert wurde, geantwortet habe: „l-a gnräe meui-t vt ris rv I'voäxaa," ein Ausdruck, dessen Wahrheit der Autor der „ l.'I>i8toire a<rI'oxbsrckv" versichert und seinem Werke als Motto beigegebcn hat.Aber selbst dieser Schriftsteller muß zugeben, daß darüber eine Mei-nuiigs-Vcrschiedcnheit herrsche, ob Cambronne wirklich die ihm in