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ihn, bildeten einen Knauel und schlugen glücklich die Kavallerie-Attake zurück. Hierauf wurden einige Geschütze und dann einheftiges Musketenfeuer gegen sie gerichtet, aber trotz der schreck-lichen Opfer, welche sie der Vertheidigung ihrer werthvollenBürde darbrachten, gelang es ihnen, begünstigt von der allge-meinen Verwirrung und der eingetretenen Dunkelheit, die Haupt-Rückzugslinie zu gewinnen, und so den Adler und die Ehredes Regiments zu retten.
Die Reserve-Kavallerie des 2ten und des 4ten preußi-schen Korps erhielten Befehl, durch die Infanterie vorzugehen;die des 4ten, unter dem Prinzen Wilhelm von Preußen, eilterechts bei Planchenoit vorbei und durch das Dorf hindurch,aber ihr weiteres Vorgehen wurde durch die Flüchtlinge, welchesich gegen Maison du Roi hindrängten, sehr erschwert.
Während dieser Zeit hatten diejenigen preußischen Batail-lone, welche zur Deckung der linken Seite des Angriffs aufPlanchenoit entsendet worden waren, nämlich die Füsilier-Ba-taillone des löten und des Isien schlesischen Landwehr-Regi-ments, unter dem Major von Keller, so wie das des 25stenRegiments, unter Major von Witzleben, das Dorf umgangen,und waren dem Feinde in der Richtung auf Maison du Roigefolgt. Sie trafen auf einigen Widerstand von Seiten desBataillons Grenadiere der Garde, welches in Folge erhaltenerBefehle von Caillou in den Wald von Chantclet vorgegangenwar, erzwängen sich jedoch bald den Weg bis zur Chaussee,und vermehrten durch ihre Gegenwart bedeutend die Unord-nung des vom Schlachtfelde entfliehenden Feindes. Als Ma-jor von Falkenhausen, der mit 100 Reitern des 3ten schlesi-schen Landwehr-Kavallerie-Regiments nach der Höhe von Se-roulx detaschirt worden war, von dort aus den Rückzug derFranzosen bemerkte, eilte er ebenfalls nach der Chaussee hin-ab, griff den fliehenden Feind in der Flanke an und trug noch