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der Staatssekretair, unterstützten diese Meinung. Fouchv, derPolizeiminisier, und die übrigen Minister bemerkten jedoch, daßdas Heil des Staates nicht auf einerjeinzelnen auf solche Weisevorgeschlagenen Maßregel, sondern nur auf den Kammern undauf deren Einigkeit mit dem Oberhaupte der Regierung be-ruhen könne und daß, wenn man sich ihnen mit Vertrauenund Aufrichtigkeit Hingabe, dieselben es für ihre Pflicht haltenwürden, sich Napoleon bei Ergreifung energischer Maßregelnzur Sicherung der Ehre und der Unabhängigkeit der Nationanzuschließen.
Dieser Rath Fouchä's war ein Meisterwerk der Verstel-lung. Kein anderer Mann in Frankreich besaß eine so tiefeKenntniß der geheimen Triebfedern der öffentlichen Meinung;er kannte genau die Kräfte und die Absichten der verschiede-nen Parteien, die Charaktere und die Gesinnungen ihrer Füh-rer; er wußte sehr wohl, daß die großen Parteien in denKammern, mit Ausnahme der kaiserlich gesinnten, welche dieMinderzahl bildeten und welchen er im Geheimen mit der Aus-sicht auf Napoleon II. schmeichelte, vollkommen bereit waren,zu Gunsten vollständiger konstitutioneller Freiheit und liberalerInstitutionen den Kaiser abzusetzen. Diese Kenntniß hatte derberühmte Polizeimknister sich mit einer nur ihm eigenen Ge-schicklkchkeit und Genauigkeit zu verschaffen gewußt; er be-diente sich derselben nun ganz zur Erreichung feiner persön-lichen Zwecke. Seit dem Anfange der zweiten Regierung Na-poleons war es seine Absicht gewesen, den Faktionen auf einesolche Weife zu schmeicheln, daß jede derselben ihn als ein we-sentliches Werkzeug zur Verwirklichung ihrer Hoffnungen an-sah, und durch seinen außerordentlichen Einfluß die MachtNapoleons entweder zu unterstützen oder zu unterminiren, jenachdem das Glück desselben im Steigen oder im Abnehmenbegriffen wäre. Die entschiedene Haltung der Alliirten über-