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Zweiter Band.
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zeugte ihn jedoch sehr bald, daß wenn der Kaiser auch durchirgend eine glänzende Waffenthat noch einmal die Welt betäu-ben möchte, er dennoch dem festen Entschlüsse der Souveraine,seine angemaßte Autorität zu vernichten, und den übermäch-tigen Massen, mit welchen Europa sich vorbereitete, das Landzu überschwemmen, unterliegen müsse. Er stand auch jetztnoch mit den Ministern und Rathgebern Ludwig XVIII. in ge-heimer Verbindung/ lind war daher vollständig im Besitz derallgemeinen Pläne und Absichten der Allurten. Als die Un-ternehmung Napoleons vollständig fehlgeschlagen war und dieWiederbesctzung von Paris die nothwendige Folge davon seinmußte, sah Fouchs klar und deutlich ein, daß wenn die Dik-tatur durch eine plötzliche und gewaltsame Auflösung der Kam-mern genommen und dabei die jüngsten Unfälle auf den Ver-rath der Deputieren geschoben würden, wenn zur Verstärkungder noch verwendbaren Streitmacht neue Aushebungen euM 38 S 8 stattfänden, das Resultat unvermeidlich Anarchie undVerwirrung in der Hauptstadt, Unordnung und Excesse imganzen Lande, neue Unfälle der Nation und ein schrecklichesund nutzloses Blutvergießen sein müsse. Um eine solche Ka-tastrophe zu vermeiden, mußte man Napoleons Mißtrauen indie Absichten der Kammern einschläfern. Als Fouchs daherder Versammlung den erwähnten Rath gab, wollte er nurZeit zur Entwickelung dieser Absichten gewinnen; er mißbil-ligte daher lebhaft die beabsichtigte Auflösung der Kammernund die Annahme der Diktatur und erklärte, daß jede der-artige Maßregel nur dazu dienen könne, Mißtrauen zu erzeu-gen, wahrscheinlich eine allgemeine Empörung hervor zu brin-gen. Gleichzeitig verbreiteten aber seine Agenten den ganzenUmfang der Niederlage Napoleons und die Ursache seiner plötz-lichen und unerwarteten Rückkehr durch ganz Paris; die De-putirten versammelten sich sogleich in großer Zahl, um in die-