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Zweiter Band.
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ches es so eben erst abgeschüttelt hatte. Es sei außerdemwünschenswerth, daß die beiden Kammern eine Kommissionvon je fünf Mitgliedern wählten, welche mit den Ministern diefür das öffentliche Wohl zu ergreifenden Maßregeln berathenund Mittel zu Friedensverhandlungen mit den alliirten Mäch-ten finden sollten.

Diese Sendschrist war weit davon entfernt, günstig auf-genommen zu werden. Es erfolgte eine stürmische Diskussion,im Laufe welcher es sich bald zeigte, daß die Deputirten eineausführlichere Erklärung der Meinungen und Absichten Na-poleons verlangten. Einer derselben bemerkte, indem er sichgegen die Minister wandte, sehr bezeichnend: „Sie wissen ebenso gut wie wir, daß Europa gegen Napoleon allein Krieg er-klärt hat. Trennt von nun an die Sache Napoleons von derder Nation. Meiner Meinung nach giebt es nur einen Mann,welcher hindernd zwischen uns und dem Frieden steht. Mögeer das Wort aussprechen, und das Vaterland wird gerettetsein!" Mehrere andere sprachen in derselben Weise, und dieDebatten wurden mit großer Lebhaftigkeit fortgesetzt, bis manendlich überein kam, daß den Ausdrücken des kaiserlichen Schrei-bens gemäß, eine Kommission von fünf Mitgliedern zu ernen-nen sei. Dieselbe sollte aus dem Präsidenten und dem Vice-Präsidenten der Kammer bestehen, und in Uebereinstimmungmit dem Kabinet und einem Kommitee des Hauses der Pairsdie genaueste Kenntniß über den Zustand Frankreichs zu er-langen suchen und angemessene Maßregeln für das Heil desLandes vorschlagen. Die Kommission bestand aus Lanjuinais,La Fayette, Dupont de l'Eure, Flangergues und Grenier.

Lucian erschien hierauf in derselben Eigenschaft eines au-ßerordentlichen Bevollmächtigten in der Pairs-Kammer; dieseerwählte sogleich ein Kommitee, welche aus den Generalen