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wünschen. Ich hätte sie der Nation denunciren und sie ent-lassen sollen. Die verlorene Zeit kann aber noch eingeholtwerden." Regnault drang jedoch in ihn, den gebieterischenUmstanden zu weichen und das schöne und edele Opfer von1814 zu wiederholen. Er versicherte ihm, daß, wenn er diesnicht thäte, die Kammer und selbst die ganze Nation ihn an-klagen würden, aus rein persönlichen Rücksichten, die Mög-lichkeit des Friedens verhindert zu haben. Hierauf wurdenSolignac und andere Deputirten angemeldet; sie erklärtenkühn, daß ihm keine anderer Ausweg bliebe, als sich dem Ver-langen der Volksrepräsentanten zu unterwerfen. Solignac be-schrieb ihm die Scene in der Deputirten-Kammer und wieschwer es ihm geworden wäre, sie zu einem Suspens ihrerEntscheidung zu bewegen; er bemerkte ihm endlich noch, daßwenn er derselben nicht durch freiwillige Abdankung zuvor kä-me, die Entsetzung ausgesprochen werden würde. Selbst seineBrüder, Lucian und Joseph, meinten, daß jetzt die Zeit zumWiderstände vorbei sei. Als der Paroxismus seiner Wuthsich gelegt hatte, zeigte Napoleon seinen Entschluß an, zu Gun-sten seines Sohnes zu entsagen, forderte seinen Bruder Lucianauf, die Feder zu ergreifen, und diktirte ihm folgende Er-klärung :
„Franzosen! Als ich zur Aufrechthaltung der natio-nalen Unabhängigkeit den Krieg begann, bauete ich auf dieVereinigung aller Anstrengungen, aller Wünfche, auf dasMitwirken aller nationalen Autoritäten. Ich hatte Grund,auf Erfolge zu hoffen, und trotzte allen Erklärungen der ge-gen mich verbündeten Mächte."
„Die Umstände scheinen sich geändert zu haben. Ichbiete mich dem Hasse der Feinde Frankreichs als Opfer dar.Möchten ihre Erklärungen sich als aufrichtig erweisen, möch-ten sie dieselben allein gegen meine Macht gerichtet haben.