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Zweiter Band.
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an ein solches Projekt aufzugeben. Es ist außerdem mehr alswahrscheinlich, daß er bei der schlechten Stimmung, welcheim ganzen Lande gegen die Bourbons herrschte, und bei denfeindlichen Grundsätzen der verschiedenen FakLionen, auf dieChancen einer Revolution rechnete, bei deren Anarchie undVerwirrung man ihn dann zur Wiederherstellung der Ordnunganrufen würde.

Wenn man bedenkt, daß die große Masse, die Linien-Armee Napoleon ganz ergeben war, daß die gesammelte Nord-Armee sich auf Paris zurückzog, um dort ihre Macht zu kon-centriern und durch die Regiments-Depots zu verstärken, daßferner die Armeen längs der Ostgrenze noch immer ihre ver-schiedenen Stellungen innne hatten und es in der Vendee denkaiserlichen Truppen sogar gelungen war, den Aufstand zudämpfen — wenn man außerdem noch in Betracht zieht, wiegroß, wie außerordentlich der Einfluß war, welchen der strah-lende Glanz Napoleons auf die Majorität der Nation ausge-übt hatte, daß dieselbe, durch die unzähligen Siege geblendetdie verhängnißvollen Unfälle nur der vereinten Macht der gro-ßen europäischen Ligue zuschrieb — so wird man ohne Zwei-fel über die feste, kühne und entschlossene Haltung des fran-zösischen Parlaments erstaunen. Frankreich entfaltete bei die-ser kritischen Gelegenheit eines der schönsten Beispiele derMacht konstitutioneller Gesetzgebung, welche die Welt je ge-sehen hat. Unter den begleitenden Umständen war es einmerkwürdiger Triumph freier Institutionen über monarchischenDespotismus.

Wir müssen jetzt aber zu den Operationen der alliirtenArmeen zurückkehren.

Am 23. Juni gaben Wellington und Blücher den Grosihrer Heere einen Ruhetag, um nicht blos den Truppen dienöthige Erholung zu gewähren, sondern auch, um die Nach-