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Zweiter Band.
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in solcher Weise auszuführen, daß die Armee durchaus keineungünstige Meinung über ihre Beweggründe zu fassen im Standewäre. Am Abend des 30. Juni hielten daher die Generaleim Hauptquartier zu Billette eine Zusammenkunft, in welcherder Vorschlag gemacht wurde, der Deputirten-Kammer eineAdresse zu überreichen, um derselben den entschlossenen Geistdes Widerstandes, welcher die Truppen beseelte und ihrefeindliche Gesinnung gegen die Dourbons auszudrücken. DerVorschlag wurde von der Majorität angenommen, und Da-uerest zögerte trotz dem, daß er im Geheimen mit Fouchv fürdie Restauration Ludwig XVIII. arbeitete nicht, seinen Namenunter dieselbe zu setzen. Die Adresse lautete folgendermaßen:

„Lager zu Billette, den 30sten Juni."

„Repräsentanten des Volkes!"

„Wir stehen unsern Feinden gegenüber. Wir schwörenvor Euch und vor der Welt, die Sache unserer Unabhängig-keit und nationalen Ehre bis zum letzten Athemzuge zu ver-theidigen. Man will uns die Dourbons wieder aufdringen,aber die unermeßliche Majorität der Franzosen erklärt sich ge-gen die Prinzen dieses Hauses. Bedenkt, Repräsentanten, daßwenn Ihr deren Rückkehr zugeben könntet, Ihr dadurch dieVernichtung einer Armee unterzeichnen würdet, welche 20 Jahrehindurch das Palladium der französischen Ehre gewesen ist.Im Kriege, besonders in einem lange dauernden, wechseltGlück mit Unglück. Im Glück haben wir uns groß undedelmüthig bewiesen. Wenn man uns in unserm Unglück er-niedrigen will, so werden wir zu sterben wissen."

„Die Dourbons gewähren der Nation keine Garantie.Wir empfingen sie mit Gefühlen des edelmüthigsten Vertrqüens,wir vergaßen alles Böse, was sie uns in der Wuth, uns derheiligsten Rechte zu berauben, zugefügt hatten. Und wie er-