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Erster Band.
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sich öffne». Zu diesem Zwecke bediente er sich bei diesem Ma-növer der Straße von Kehlheim nach LandShut über Rohr undRottenburg, in der Lücke zwischen dem Erzherzog Carl und Ge-neral Hiller; den Angriff über Negensburg und Pfeffenhausenunterließ er, um nicht Hiller auf den Erzherzog zu werfen, undihre Vereinigung wenigstens nicht zu begünstigen. Er wolltediesen linken öfter. Flügel durch die, seit dem vorigen Tage inAnmarsch begriffenen Corps unter Massena abschneiden, und ander untern Zsar umwickeln, die zweite Vereinigung seiner Armeebei Landshut bewirken, um hierauf mit dieser Masse den Erz-herzog zu erdrücken.

In Gemäßhcit dieses Planes erhielt Davoust, bei Trugenstehend, die Weisung, den Erzherzog Carl durch geeigneteManövers zu beschäftigen, und in seiner Stellung an der Laberfestzuhalten, die Division Saint-Sulpice vorwärts der Desilecnvon Postsaal zn lassen, um diese zu decken, und die Verbin-dung zwischen dem Marschall und dem Kaiser zu unterhalte».An Lefcbvrc erging der Befehl, vorzurücken, und in Ueber-einstimmung mit dem 3. Corps zu handeln. An Massenaschrieb er, die Division von Oudinot über Au und Geifsen-feld zur Unterstützung der Armee abrücken zu lassen; dann umhalb 7 Uhr Morgens des 20. Aprils wieder, er sey im Begriffezu Pferde zu steigen; er ersuche ihn, doch keinen Augenblickzu versäumen, um Hiller bei seinem Uebergangc über die Zsarzu fassen; je näher er (Massena) bei Landshut übergehe, destobesser sey es; der geeignetste Punkt dazu sey Landshut selbst;Mosburg sey aber auch noch gut. Auch schrieb Napoleon vonseinem großen Plane an seinen Gesandten in Dresden, Bour-going, und kündigte ihm Ereignisse an, die vor Ende einer Wocheden Stolz und die Undankbarkeit Oesterreichs zu Schandenmachen würden.

Am frühen Morgen des 20. reiste Napoleon, um seineArmee selbst zu leiten, von Vohburg in Begleitung des Groß-marschalls Duroc und des bayerischen Ordouanzoffiziers Ober-sten Grafen Frohbcrg ab und zu dem bayerischen Corps beiAbensberg. Als er unweit dieses Städtchens bei einem Dorf-wirthshause ankam, stieg er vom Pferde und ging in das obereZimmer hinauf, wo gerade ein bayer. Heerverwaltungsbcamtereinquartiert lag,'der den Kaiser sogleich erkannte und ihm die