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Schaden erwiedern, den sie Euch in München zugefügthaben." 0
Diese Rede wurde auf der Stelle von dem Kronprinzenden Offizieren verdeutscht, und der Prinz schloß sie mit denWorten: „Kämpfet inuthig, Gott ist mit uns!"
Die Würtcmbcrger, von Neustadt und Siegenburg herbei-gerufen, wurden auf der Höhe jenseits Abensberg von Napo-leon wie die Bayern angeredet. Er sagte ihnen, Laß sie jetztgegen dieselben Böhmen und Ungarn fechten würden, von denensie früher als Reichs- und Kreistruppcn verachtet und mißhan-delt worden seyen. Er erinnerte sie an ihre Kriegsthaten inSchlesien, nnd schloß mit den Worten: „Der Augenblick zu neuenSiegen ist da! Wir müssen jetzt den Krieg auf den öfter. Bodentragen; in 4 Wochen müßen und werden wir in Wien seyn!"So bemühte sich Napoleon durch alles, was dem Krieger heiligseyn muß, durch die Ehre, durch den Kricgsruhm, und besondersdurch das Vertrauen, mit dem er sich den deutschen Truppennahte, und mit demselben unter ihnen weilte und focht, die Bun-destruppen für sich zu gewinnen.
Napoleon bildete seine Schlachtordnung, um die Trennungder Corps des Erzherzogs Ludwig und der Generale Hitlerund Kienmayr von dem Erzherzog-Generalissimus zu vollenden,und dem linken öfter. Flügel eine Niederlage zu bereiten. Erhatte dazu zur Disposition die Bayern, die Würtemberger, diefranz. Infanterie-Divisionen Morand und Gudin, die schwereReiter-Division Nansouty und einige leichte Reiterregimenter;aus diesen franz. Truppen formirte er für den Augenblick eineigenes CorpS, und übergab dem Marschall Lannes, Herzog vonMontebello, welcher erst am vorigen Tage aus Saragossa inSpanien angekommen war, das Commando über dasselbe.
Auf einer Anhöhe vor Abensberg die öfter. Stellung be-trachtend, ließ Napoleon die um ihn versammelten Truppen aufden Höhen im Osten von Arnhofen und der Straße von Regens-burg die Kampflinie bilden. Das Corps unter Lannes kam auf
*) So gibt Mussinan (4. Bd. S. 3Z) diese Anrede. Bei eini-gen andern Schriftstellern weicht ste etwas in Worten ab,aber der Sinn bleibt derselbe.