Band 
Erster Band.
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richtigt Napoleon von dem Siege der Bayern, worauf dieserdiS Bachel vor eilt. Hier genießt er, wegen der Unfreundlich-keit der Witterung, bei einem großen Feuer mit dem Kronprin-zen etwas kalte Küche und trinkt ein Glas rothen Wein; wäh-rend ein neuer Angriff und die Verfolgung deS General Thierryeingeleitet wird, ertheilt Napoleon vor einer ausgebreitetenEituationskarte kiueend dem von Berthier zurückgesandten Ritt-meister Albert Pappcnheim seine wettern Befehle hierzu, um siesenem zu überbringen. Die Division des Kronprinzen verfolgtden General Thierry, trennt seine Reiterei von dem Fußvolke,das sich in die Gehölze wirft, um auf Abwegen Rohr zu ge-winnen, wo General Schnstekh steht. Auch Thierry's Dragonerflüchten sich nach Rohr. LanneS, in der Nähe ankommend, läßtseine Reiterei vorrücken und übernimmt die Vernichtung Thicr-ry'S und den Angriff Schustekhs,

Ngpoleon führt nun die Bayern Deroi's und die Würtem-bcrgcr in die Richtung von Bibgrg, Kirchdorf u. f, f. Jenerücken entschlossen gegen Bianchi vor, der bei Biburg steht, undzwingen ihn, sich auf Heu Fürsten Neuß zurückzuziehen, der aufden Höhen von Kirchdorf eine gute Nückhaltsstellung besetzt hält.Die Generale Bianchi und Neuß vereinigen sich, und bieteneine Schlachtlinie von 8 Bataillons (darunter die von Giulay,Beaulscu und Duckn), 1 Cavallerie-Negiment und mehreren Ge-schützen dar. Dse Bayern, durch die Gegenwart Napoleons inBegeisterung gesetzt, greifen mit dem größten Nachdruck au;finden aber einen nicht minder kräftigen Widerstand, da dieOesterreichcr in einer Vortheilhaften Position, durch einige Ort-schaften , rechts durch eine» Wald, links durch die AbenS ge-deckt, stehen; die Würtemberger unter dem General Hügel manö-verireu in die linke Flanke deS Feindes, und die beiden Jäger-bataillone König und Wolf, ersteres unter Major Stockmaycrund zweites unter Oberst Wolf, nehmen init vieler Anstrengungden Ort Bergecken, einen Stützpunkt der Oesterreichcr. DemGeneral Hügel wird dabei ein Pferd und sein Adjutant getödtet.DaS Gewehrfcuer wird auf der ganzen Lsnie lebhaft. GeneralDcroi entsendet einige Compagnien, den Wald anzugreifen, umdie Flanke von diesem Feuer zu befreien. General Vandamme,hinter der Division Deren, im zweiten Treffen, nimmt ebenfallsAntheil an dem Waldangriff, und dieser gelingt. Neuß und