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gungen des Feindes im Jnnthale bis zur Ankunft jener Truppenabzuwarten. In dieser Absicht erhielten die beiden genanntenGenerale Befehl, nach dem Brenner abzurücken. — Mittlerweilewar der General Marschall am 11. Mai von Trient durch dasVal Sugana gegen Bafsano marschirt, um längs der Brcntain die venezianische Ebene hinabzuzichen, der Armee des Vize-königs von Italien iin Nucken Besorgnisse zu erregen, unddieselbe zu Entsendungen zu Gunsten der Armee des ErzherzogsJohann, zu zwingen. Als Marschall aber in Primolano dieRückbewegung Johann's nach dem Tagliamento erfuhr, und nunsein Vorhaben von keinen bedeutenden Folgen begleitet scpnkonnte, zog er sich nach Trient zurück, wo er am 13. Mai ein-traf, und zog dann auf Chastelcrö Befehl hin, sogleich nach Bogenab. General Fenner, der nach dem Pusterthale abgegangen war,erhielt ebenfalls die Weisung, nach dem Brenner abzurücken;nur die bisher zur Deckung deS Pusterthaleö aufgestellten De-taschements sollten zurückbleiben.
Chasteler selbst begab sich, nachdcmfer den Befehl an derVoldersbrücke dem General Buol übergeben hatte, nach Steinach,um daselbst seine Truppen aus dem Süden abzuwarten. Erentsendete von hier Abtheilungen des Stcinacher Landsturms überSchnürn nach dem Durerjoch, um von dort das Zillerthal zubeobachten; Hormapr rückte selbst mit den Nodeneckcr Landstür-mern in der Nacht vom 15. auf 16. in die Brenncrposttion ein.
Der Marschall Lefebvre brach am 15. Mai Nachmittagsmit der Dwision Wrede von Nattenbcrg auf, fand die Brückeüber den Zillerbach abgebrochen, und die Berge und Schluchtender Gegend mit Tirolern besetzt, während im Thale die Sturm-glocke ertönte. Bei Brirlegg stieß der Vortrab der Bayern mitden Tirolern unter Speckbachers Anführung zusammen. Einfürchterliches Feuer dieser letzten: brachte Tod oder Wunden indie Reihen der Bayern, der brave Major Zaiger fiel tödtlichverwundet, aber wüthend stürzte die Eolonne, an ihrer Spitzemit auszeichnender Tapferkeit und Todesverachtung der Ober-lieutenant I. v. Molitor vom 13. Negimcnte, auf die Feindeein und jagte sie bis zum Zillerbache. Hier an der Brückestellten sie sich wieder, um den Ucbcrgang zu vertheidigen.Oberlieutenant Molitor rutschte nun mit mehreren Soldatenüber die Balken der Brücke, den Tod nicht achtend, der ihn von