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über Thanheim gegen Jmmenstadt und Weiler vorrücken, umden Vorarlbergern die Hand zu bieten. Der Zweck dieser Streif-züge war der Ankauf von Pferden, Getreide, Pulver und Bleizur Approvisionirung Tirols und die Entwaffnung der Bürger-wachen in den kleinen Städten Schwabens. Am 11. Mai setzteeine Abtheilung von 375 Vorarlbergern unter ihrem AnführerNicdmüller über den Bodensee, und landete bei Ueberlingen inder Absicht, das in Sermcdingen befindliche Depot aufzuheben.Obwohl dasselbe schon auf dem Wege nach Möökirch war, ereiltees Riedmüller dennoch, und führte die Beute am 15. über denSee nach Bregen; zurück. Gleichzeitig rückte eine andere Ab-theilung von 300 Mann bis Lindau, und schickte starke Patrouillengegen Dettning und Wasserburg, in der Absicht den Feind zubeunruhigen, und den über den See nach Ueberlingen unternom-menen Zug seiner Aufmerksamkeit zu entziehen. Am 14. Maierreichte der in Jmmenstadt aufgestellte Rittmeister Esch Wangen,und vereinigte sich noch an demselben Tage mit den Vorarlber-gern, unter Camichcl und Tschifelli, in Lindau; es stand ihnenein Trnppencorps entgegen, welches aus den zurückstehendenwürtembergischen und bayerischen Depots und einem Theile derfranzösischen Reservetruppen von Augsburg der General Bcau-mvnt in der Absicht zusammengezogen hatte, um den Streifereiender Vorarlbergcr und Tiroler in Schwaben ein Ende zu machen.Esch und Camichcl rückten am 15. nach Buchhorn, wo sie einbedeutendes Fruchtmagazin erbeuteten, und einige hundert öfter.Gefangene befreiten. Der Feind hatte in aller Eile den Ortverlassen, und sich über Ravensburg nach Wangen gezogen; dieVorarlbergcr und Oesterreicher aber gingen nach Bregen; zurück,nachdem sie sichere Kunde von dem Corps des Generals Beau-mont erhalten hatten, nur Weiler blieb mit 140 Mann besetzt.Als hierauf eine Abtheilung Würtemberger unter General Schelergegen Ravensburg und Lindau zog; General Piccard in Mem-mingen einrückte, um Teimer nach Tirol zurückzuweisen, und sichspäter in Kempten mit einer andern würtcmb. Abtheilung unterGeneral Koseritz verband, sammelten sich die Vorarlberger inBregen; und besetzten die Eingänge in ihr Land, weil sie einenbaldigen Angriff befürchteten. Mit gleich glücklichem Erfolgewie Teimer, hatten auch die bei Vilö und Reutti aufgestelltenTiroler Streifereien über Füßen und Neßlwang in das Jllcr-