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Alpen her und sendeten einige Reiterei den zurückgehenden Co-lonnen nach.
Johann hatte die Absicht, Villanouva und S. Bomfacionur schwach zu besetzen und alle Streitkräfte nach Soave undauf den rechten Flügel zu bringen, um von dort aus CastellJllasi anzugreifen und den Feind aus seiner Stellung vonCaldiero zu bringen, dadurch Meister des ganzen linken Etsch-ufers zu werden, die nächste Verbindung mit Tirol zu öffnenund nach Verona'S Einnahme die weiter» Ereignisse in Deutsch-land abzuwarten. Allein am 29. kam ein Courier aus demkaiserlichen Hoflager von Schärding mit der Bestätigung derNiederlage in Deiuschland; fast zu gleicher Zeit langte die Mel-dung Ehastelers an, daß er, weil Nordtirol von den Bayernbedroht sey, sogleich von Novcredo nach Innsbruck abginge undnur den General Marschall im Süden zurücklassen könne. Ob-gleich bisher so viele glückliche und glorreiche Ereignisse denErzherzog Johann begleitet hatten, so beschloß er dennoch denRückzug aus Italien: die Tage von Abensberg, Landöhut,Eckmühl und Negensburg brachen den Stab über den Haupt-zweck des Krieges und gestalteten ihn gänzlich um.
Die Nachricht, daß der General Colloredo trotz der ange-langten Verstärkung den Feind nicht aus Cazzan, Castigliola,Monte Bastia habe vertreiben können, versetzte den Erzherzog,welcher die Wichtigkeit von Soave, besonders für die Sicher-heit seines Rückzuges, richtig erkannte, in ernstliche Besorgnis).Um die entwundene Stellung wieder zu erlangen, bestimmte ermit Anbruch des 30. einen neuen Angriff und Unterstützungs-truppen nach seinem rechten Flügel und sendete die BrigadeGajoli vom achten Corps und die Regimenter Simbschen undSzluiner dahin. General Albert Giulay war von Monteforteaus im Anzüge; 6 Bataillons der Brigade Colloredo bliebenin und bei Soave aufgestellt; die übrigen, 3 Bataillons vomNegimente Fr. Jellachich an der Spitze, gingen den Italie-nern bei Monte Bastia entgegen, die, wie es schien, ein allge-meines Gefecht einleiten sollten; eben dahin bewegte sich OberstBolkmann mit einigen Bataillons. Die italien. Truppen hattendie bei Monte Bastia aufgestellten öfter. Vortruppen geworfenund drangen längs dem Gebirgsrücken über Castel Cerino aufden Monte Foscarinetto vor; auf dem Kamm des Gebirges