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und Fontanelli die Stellung von Tarvis an, die Nedouten hatte.Albert Giulap lehnte seine linke Flanke an die Berge und dasDorf Flitsch, und seine Linie zog sich über das Thal von Canal,rückwärts von Tarvis, und endete rechts auf dem Bergerbcrg,der dieses Dorf beherrscht, wodurch die vier Straßen, die vonTarvis in westlicher Richtung nach Ponteba und Pleß, und inöstlicher nach Villach und Laibach, über Laibach führen, gedecktwaren. Nach einigem Widerstände räumte General Giulap dasDorf Tarvis, das vor seiner Stellung lag, und bereitete sich,dieselbe zu vertheidigen. Fontanelli und Desair griffen lebhaftan, wurden aber durch den Widerstand und die steilen, besetztenHöhen aufgehalten. Ersterer zog sich rechts, um mit Bonfanti,der über Maut vorrückte, in Verbindung zu kommen. Dieser ineinem auf Flitsch gemachten Versuche zurückgewiesen, ergriff an-dere Maßregeln, um den Ort zu nehmen, worauf er sich mitFontanelli und Desair vereinigte, die sich auf dem linken Flügeldes Feindes aufstellten. Diese Truppen wollten die Gebirge,welche die Stellung umgaben, umgehen, und die Straße nachWeißenseld gewinnen.
Sieger beim Sturme auf Malborghetto, eilte Eugen gegenTarvis, in der Ferne von Grenier's Divisionen gefolgt. Erfand Baraguay durch den Gailitzbach und die verschanzten Höhenaufgehalten, und den General Fontanelli, der mit einer Schaareben diesen Bergstrom überschritten und unterhalb Flitsch einenAngriff versucht hatte, im Begriffe, vor einer ReserveabtheilungGiulap's wieder zurückzugehen. Eugen traf seine Dispositionen;während eine Angriffscolonne die linke Flanke des Gen. Giulapfaßte, drang eine andere in der Fronte durch das Thal zwischenFlitsch und Tarvis vor, brach in die Stellung ein, und bezwängdieselbe.
Giulap empfing den Befehl seines Erzherzogs, sich zurück-zuziehen, gegen Äbend, als er bereits im vollen Gefechte war.Er konnte den Befehl des Fürsten nicht sogleich ausführen,sondern leistete Widerstand, um seinen Rückzug gehörig vorzube-reiten , und die Corps, die denselben beunruhigen konnten, imZaum zu halten. Endlich zog er seine Truppen gegen Weißenfeldzurück, da die Franzosen diesen Weg bedrohten, den einzigen,der ihm nach dem Abmarsch des Erzherzogs geblieben war. DieHauptstraße war schon durch die Vorläufer des linken französi