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gebot der Erzherzog Carl dem Letztem, erneuerte Ueber fälle zumachen, worauf in der Nacht vom 30. auf den 31. der GeneralGraf Anton Hardegg mit 12 Compagnien bei Thallern undWolfsberg am Anger auf das rechte Ufer der Donau übersetzte,den Feind aus diesen Orten, so wie auö Hollenburg, Taucha,Nußdorf u. s. w. versagte, und ihn bis zur Kapelle auf denSattel des Göttwcih-Berges zurücktrieb. Zugleich wurde derFeind durch 1 Compagnie des Regiments Mitrowskp durch einenScheinangriff auch aus Mautern gesprengt; bei Spitz und Ags-bach wurden mehrere starke Patrouillen übergesetzt, welche eben-falls eine große Allarmirung zu Wege brachten, und alle Schiffevom rechten auf das linke Ufer überführten. Die Verwirrungunter den verschiedenen feindlichen Abtheilungen war ohne Gren-zen; aber bald rückten ihre Unterstüßungsposten vor, und vonallen Seiten eilte Reiterei herbei. Der Zweck Hardegg's warerreicht, die Feinde in der ganzen Gegend in Bewegung gebracht;er zog sich daher langsam und immer fechtend gegen seine Schiffezurück und kam glücklich senseits wieder an. AlS Folge diesesUeberfalls stellte ein franz. Parlamentär am andern Morgen daskecke Ansuchen an Schustekh, alle seine Schiffe und Fahrzeuge andas rechte Ufer auszuliefern, mit der Drohung: widrigenfalls diebeiden Städte Stein und Krems in Schutt zu schießen. Alsdieser Antrag gar keiner Antwort gcwürdiget worden war, fingendie franz. Feldherren wirklich Abends um 5 Uhr an, die StadtKrems mit Kanonen zu beschießen und mit Granaten zu bcwer-fen, allein der Verlust war ganz allein auf ihrer Seite, indemsie nicht allein der Stadt keinen Schaden thaten, sondern umhalb fünf Uhr ihnen bereits durch das Feuer der öfter. Batterie5 Geschütze demontirt waren, und der würtemb. Artilleriecom-mandant getödtet wurde. Wieder einen großen Uebcrfall unter-nahm Schustekh auf das rechte Donauufer auf Befehl des Ge-neralissimus, auf den 5. Juli. Auf vielen Punkten landeten dieOesterreicher um 3 Uhr frühe unter sehr geringem Widerständedes Feindes, der sich auf das schleunigste von allen Orten indas befestigte Kloster Göttweih zurückzog, bis vor dessen Mauerner nicht allein verfolgt, sondern von wo auch rechts bis Langeckund links bis Traismauer noch vorgerückt wurde. Die TruppenSchustekh'ö hielten sich den ganzen Tag in dieser Stellung, mach-ten auch auf den Höhen Anstalten zum Verhaue, um den Feindglauben zu machen, es sep Ernst, das rechte Ufer zu behaupten,Schncidalviii-/ Bd. H. 21