Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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und Aspern'.fechten sollten, waren noch bei Grätz, Naab, Linz u. s. f.Marmont und Broussier, die von Grätz und Gleißdorf am1. Juli abmarschirten, kamen am 5. auf der Lobau an, dasCorps von Davoust setzte sich in der Nacht voin 3. auf den4 Juli in Bewegung, ging nach Ebersdorf und von da über dieDonau, und wurde in seiner Stellung vor Preßburg von Bara-guap d'Hilliers mit den Italienern unter Severoli abgelöst; dieübrigen Divisionen der italienischen Armee unter dem Vicekönigvon Italien, und Lasallc'ö und Montbrun's Neitergeschwadertrafen ebenfalls zur bestimmten Stunde auf der Lobau ein. Am3. brachte der PalatinuS von Ungarn durch die Landcscinwohnerin Erfahrung, daß die Franzosen in starken Märschen eiligst nachWicn gingen und nicht einmal ihre ausgesendeten Streifcomman-do'S abgewartet, sondern nachzumarschircn befohlen, und so ganzUngarn, mit Zurücklassung einer Besatzung in Naab, geräumthätten, worauf die ungarische Jnsurrcction einige Vorrückungenund Detaschirungcn machten. Bereits aber standen Oudinot,Massena, die Garden, die schwere Reiterei auf der Lobau undum Wien bereit, Bernadotte kam mit den Sachsen und derDivision Dupas in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli an; end-lich erhielt Lefebvre den Befehl, die Division Wrede nach Wienzu schicken, wo sie am 4. eintraf.

Seit dem Siege von Aspern stand die öfter. Hauptarmee fastauf derselben Stelle, nur hatte sie ihre Linie mehr rückwärts ge-zogen und in größeren Bögen ausgedehnt. Aspern und Eßlin-gen lagen weit ab vor der Front, beide Dörfer setzt außerordent-lich verschanzt, und mit Geschützen und Truppen wohl besetzt;die Donau strömte zwischen ihr und dem'Feinde. Weiter unter-halb bei Nußdorf und höher hinauf war das öfter. Heer mit demrechten Flügel unmittelbar an die Donau gelehnt, entfernte sichdann schräg von dieser gegen StammcrSdorf und Wagram hin,und dehnte seinen linken Flügel, der am fernsten von der Donauwar, in das Marchfeld bis nach Markgrafen-Neusiedl aus;Deutsch-Wagram lag fast im Mittelpunkte der Stellung, linksvon diesem Orte erhebt sich der Boden, und bildet ostwärts eineHochfläche, die gegen Süden terassenartig abfällt; etwa hundertSchritte vorwärts fließt in der tieferen Ebcirc ein mit Weidenbepflanzter Bach, der Nußbach, welcher von Wolkersdorf herdurch Deutsch-Wagram, Baumersdorf und Markgrafen-Neusiedl

Schneidawind, II. Bd. 25