Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Carl ließ sogleich daö Corps der Grenadiere und die Reservereitcrciaufbrechen, um, in einem Zuge marschirend, sich der Dcsilcenvon Znaym vor Marmont zu versichern, und folgte mit derübrigen Amce in drei Colonnen noch vor Anbruch des TageSnach; der Fürst Ncuß erhielt dagegen den Befehl, sich sowohl beiSchöngraben, als auch bei Jetzclsdorf, wo die Znaymer Straßeüber einen steilen Berg führt, auf das Aeußcrste zu halten.

Am 10. Juli zog Marmont mit seinen Divisionen am linkenUfer der Taya gegen Znaym fort, wo er zu Folge der bei ihmeingegangenen Nachrichten nur noch den öfter. Nachtrab zu findenglaubte. Vormittags 10 Uhr erschien er auf der Höhe gegenübervon Teschwitz. Die Taya ist bei Znaym im hohen Sommerunbedeutend, daö Thal von starken Höhen eingeschlossen, und dieStadt, hoch gelegen, einiger Vertheidigung fähig. Nahe unter-halb derselben, auf dem linken Ufer, fällt ein ziemlich bedeutenderbreiter Grund in das Thal der Taya, welcher bei dem DorfeBrcntitz entspringt, und die Dörfer Zuckerhandel und Teschwitzeinschließt. Dadurch werden Höhen gebildet, auf denen die öfter.Grenadiere ihre Stellung nehmen sollten.

Kaum halten diese mit Anbruch des Tages die Taya beiZnaym erreicht, als sie ihre Hauptmacht mit Reiterei auf dieHöhen bei Teschwitz und Zuckerhandel am linken Ufer zogen,um sie zu besetzen. Einige Posten erreichten die Höhe von Zucker-handel wohl, allein die französ. Division Clausel griff sie, vonMontbrun's Reiterei unterstützt, an, warf die dort schon befind-lichen Oesterreichcr und erstieg die hohe Kuppe, die sich zwischen.Zuckerhandel und Teschwitz erhebt. Auf den Höhen von Tcsch-witz hatten bereits die Vortruppen der bayr. Division Wrede,die nun von dem bayr. Generalmajor Minucci geführt wurde,sich festgesetzt. Allein der österreich. General Stcyrer mit seinerGrenadierbrigadc, mit einigen Dreipfündern und etwas Reitereirückte durch die Schlucht von Teschwitz hinaus, und besetzte dieüber diesem Ort gelegene Höhe, während sich die Grenadierbri-gade Murray in den Weingärten zwischen Teschwitz und Zucker-haudel postirte, und die Grenadierbrigade Hammer den Raumvom rechten Flügel der letzteren bis zur Chaussee, welche vonZuaym nach Jglau führt, ausfüllte. Das bayr. leichte BataillonLaroche zog sich, als der General Steyrer mit seinen Grenadierenauf der Höhe von Teschwitz erschien, etwas zurück, und Marschall