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Marmont bog auch seine Linie etwas zurück. Die öfter. Grena-dierbrigade Merville blieb auf dem rechten Ufer der Taya, diean derselben gelegenen Dörfer Pummlitz und Oblat, und dasweiter unten gelegene Narschetitz zu besetzen, durch welche Vor-kehrungen der Uebergangspunkt bei Znaym gegen die, an beidenSeiten der Taya vorrückenden Marschälle Napoleon's gedecktwurde. Auch mußten deßhalb die Merville'schen Grenadiere diesteinerne Brücke, welche zwischen Alt- und Neu-Schallersdorfüber die Taya gebaut ist, besetzen. Die öfter. Reiterei wurdesowohl auf den beiden Ufern, als auch auf der Jglauer Straßejenseits Znaym in Reserve aufgestellt; einige Reiterei auch na-mentlich gegen Laa vorgeschoben.
Als Marmont links und rechts der Straße feindliche Massen,und die auf den Höhen immer stärker werdende Macht der Feindesah, ordnete er seine Schaaren, stellte die bayr. Division in dieMitte, den Anhöhen parallel, hart am Fuße derselben in 9 Co-lonnen, bataillonsweise, den linken Flügel zurückgezogen, diefranzös. Abtheilungen der Generale Claparede und Montbrunrechts, die Diviston Clausel links; die sämmtlichen bayr. Schützenübernahmen die Vertreibung der öfter. Plänkler aus den Wein-bergen. Diese, lebhaft von den Bayern angegriffen, wurdenzugleich aus einer Batterie von 20 Kanonen beschossen, welchesFeuer die Oesterreicher nur schwach erwidern konnten, besondersda gleich anfangs zwei ihrer Dreipfünder demontirt wurden.Dennoch hielt der General Steyrer dieses heftige Gefecht tapfermehrere Stunden aus, wurde aber endlich von den Höhenhinab in die Niederungen bei dem Dorfe Teschwitz gedrängt.Die bayr. Reiterei und Infanterie rasch nachrückend, stürmtenaus das Grenadierbataillon Hromada, welches den Rückzugdeckte, mit großem Ungestüm an. Dieses vertheidigte aber dienach Teschwitz führende Schlucht so lange, bis die übrigen Gre-nadiere sie glücklich passirt hatten, und sich hinter derselben for-miren, und den Ort, die Weingärten, die Höhen besetzen konnten.Erst wurden sie hier durch bayr. Zwölfpfünder, die sich vor demOrt gesetzt hatten, beschaffen, dann befahl Marmont den Bayern,Teschwitz mit Sturm zu nehmen. Der Generalmajor GrafBeckers stürmte mit dem 2. Bataillon des 6. Regiments HerzogWilhelm von Bayern gerade auf den Ort los; ihm zur Rechtenzog Obcrlieutenant Flcischmann mit einer Schaar Schützen vorn