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Zielpunkt an, um das Geschütz des Feindes entfernt zu halten, unddie Arbeiter au den Schulterwehren und an der Verrammlungder Brücke zu vertreiben. Die vordersten Kanonen Und die be-deckenden Bataillone der Oesterreichs wichen etwas zurück; alleindie bedeckten Batterien fuhren fort auf die Franzosen zu feuern,Und auS dem Holze machten die Oestcrreicher ein Klcingewehr-fcuer, was alles zurückhielt. Erst nach einem Kampfe von meh-reren Stunden, und nachdem die Franzosen durch das überwie-gende Kartätschcnfcuer ihrer nahe an das rechte Tapaufer vor-gebrachten Artillerie das nahe an dein linken stehende Border-treffen der Oesterreichs vertrieben hatten, gelang es ihnen, denFürsten Neust von der Brücke zu entfernen. Während die Fran-zosen diese aufräumten, gingen ihre Vvltigeurs und leichtenNcitergeschwader durch verschiedene Furchen durch den Fluß;dann stürmte Legrand mit seiner Division über die Brücke, warfdas 26. Regiment rechts, das sogleich die Anhöhe von Alt-Schallerödorf erstieg, und sich des dortigen bewehrten PostenSbemächtigte; das 18. Regiment nahm Kloster-Bruck, das vonInfanterie besetzt war. Die Badenser folgten als zweites Treffen;die leichte Reiterei suchte die Verbindung mit Marmont, undMassen« ließ durch das 11. Cüraffierregimcnt, das sich in derEbene rechts von der Brücke aufstellte, Legrand unterstützen. Diefranz. Vortruppcn gingen mit mehr Entschlossenheit als Vorsichtvorwärts; die Voltigeurs waren halbwegs nach Znaym.
Allein bald zeigte sich deutlich der Wille des Erzherzogs,Znaym mit dem Ufer der Taya zu behaupten, es koste wases wolle.
Nur langsam wich Fürst Reuß, verkaufte jeden Schritt rück-wärts theuer; von den hinter der Stadt aufgestellten Grenadierenwurde ihm eine Schaar, 1 Brigade um die andere zur Unter-stützung zugesendet; daS öfter. Geschütz, um Znaym berumgestellt,donnerte schrecklich, und Carl bewegte die verstärkte Linie vor-wärts. Obgleich Massen« die Verbindung mit Marmont ge-funden hatte, und des Letzteren Colonnen, von Teschwitz herlängs dem linken Ufer vorrückend, sich zum gemeinschaftlichenAngriff verbanden, so drückten die Oesterreicher ihre Feinde aufden Flügeln, warfen ihre Vortruppen zurück, und fochten miteiner solchen Erbitterung, daß Massen« nicht weiter vordringenkonnte, und die Schlacht auf den Höhen von Znaym stand.
Schnndaivind, ll. Bd. 31