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Auch auf Marmont's Seite hatte dieselbe begonnen, wiewohlnur in leichten Gefechten. Schon mit den ersten Sonnenstrahlenrückten die bayer. Plänklcr und Schützen aus allen Schluchten,Gebüschen und Gärten bei Teschwitz vor, um die dort am mei-sten vorgeschobene Stellung der Oesterreicher mit einem concen«irischen Feuer zu umgeben. Um 9 Uhr bildete Marmont beimZuckcrhandler Schaafhof drei Jnfantericcolonnen, die gegen dasDorf und rechts und links desselben verbrachen. Die vorgescho-benen Pikete vorn Regimente Mitrowsky geriethen in das Feuer,und wurden von ihrem rückwärts stehenden Bataillon unterstützt,welches unter dem Schutze der Zwölspfünder-Positiousbatterieden Feind so lange aufhielt, bis noch 1 Bataillon vvm Regi-mente Collowrath und zwei Stücke Geschütz unter dem bravenLieutenant Lössler vorrückten. Diese Infanterie und das fürch-terliche Feuer der Geschütze warfen den Feind, und behauptetendie Stellung. Allein man konnte deutlich sehen, daß Marmontnach diesem abgeschlagenen Angriffe das Vorhaben nicht auf-gegeben hatte, sich der Höhen zu bcmcistern, und sich durch dieSchluchten und Weingärten den Weg zu öffnen, und dadurchdas Corps von Neuß in der linken, und das von Bellegarde inseiner rechten Flanke zu bedrohen; denn neue Angriffe geschahen.General Bellegarde fand daher nothwendig, dieses wichtige Pla-teau von Zuckerhandel noch mehr zu vertheidigen, indem er neueBatterien und Bataillone auf dasselbe berief.
Gegen 11 Uhr Mittag traf Napoleon mit der Reiterei seinerGarde bei Marmont ein und besichtigte die feindliche Stellung.Er urtheilte, wenn der Feind auf der linken Flanke überflügeltwürde, würde sich dieser abgeschnitten von der Operationslinievon Budweis und auf den schwierigen Thalrand der Tayageworfen sehen. Einstweilen, bis seine nachfolgenden Truppeneinträfen, wollte er das Gefecht bei Znapm unterhalten, und denrechten Flügel von Marmont sammt der Reiterei in der Rich-tung von Brcntitz ausdehnen, und darum bei Teschwitz nurlangsam zu Werke gehen.
Das Gefecht hielt sich ohne eben entscheidend zu werden bisnach Mittag, als ein mächtiges Gewitter mit Regengüssen vonder feindlichen Seite zu den Oesterreicher» herüberzog, und seinenDonner mit dem des Geschützes vermischte. Das Ungewiiter,das Regen und Schlossen den Oesterreichern entgegenführt?, war-