Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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dem Anscheine nach dem Feinde günstig, der ungesehen hatte ?Terrain gewinnen können, um dann plötzlich den Sturmangriff zumachen. Man fürchtete dies auch östr. ScitS, vorzüglich weil dieZahl der feindlichen Reiterei nicht unbedeutend war. Daher for-mirte sich alles bataillonsweife in Massen, und das erste Treffenrückte vor, näher an die Ufcrhöhen der Taya und des erwähntenGrundes, der die Stellung bildete.

F. Z. M. Neust vor der Stadt stand mitten im Nngcwitternoch lebhaft im Kanouenfcuer. Das Feuer der Ocsterreichcr warstark, besonders gegen die Brücke. Sie hatten auf dem rechtenFlügel des Generals Legrand Terrain gewonnen, wobei, sie auf-zuhalten , der BataillonSchef Raymond vom 26. Negimeuke denHeldentod fand. Massen« führte daher seine letzten, heute nochnicht gebrauchten Bataillons der Division Legrand in das Feuer,und drang mit ihnen auf Zvaym los. Da die Franzosen bei-nahe bis an das Wiener Thor von Znaym kamen, eilte derGraf Leiningcn mit seinem Grenadicrbataillon, das in der Nähevon Kloster-Bruck stand, herbei und stürzte, den Zeitpunkt be-nutzend, wo der Regen jeden Gegenstand verbarg, und dasKleingewchrfeuer erlöschen machte, mit gefälltem Bajonette aufdiese Coloune, die gedrängt auf der Chaussee sich befand, griffihre Spitze so heftig an, daß sie schnell umkehrte, die Nachrückendenfortriß, und so die ganze Colonne in Verwirrung brachte. Beiden ersten Häusern von SchallerSdorf angelangt, fanden Leinin-gen'S Grenadiere einige franz. Compagnien vom 18. Negimente,die das Dorf vertheidigen sollten, in demselben geschlossen, umsich vor dem stiegen zu schützen. Die Grenadiere durchzogendas Dorf, die franz. Tirailleurs, in den Weinbergen zerstreut,wurden abgeschnitten, das Gedränge auf der Brücke so groß, daßdie Geländer brachen, und viele Franzosen in den Fluchen derTaya ihr Grab fanden. DaS öfter. Bataillon nahm die Brücke,und auf derselben die franz. Generale Stabenrach und Lazonskygefangen; 600 Franzosen streckten vor diesen tapfern Grenadierendie Waffen. Das heroische Beispiel dieses Bataillons und derschnell gelungene Angriff begeisterte alle Truppen des Fürstenstieuß. Die nächsten Bataillone und Geschütze, dadurch angereizt,rückten von selbst vor, stürmten den Fliehenden nach, wider Willendes Feldherrn. Von seiner Spitze fortgerissen, war weit vorausdas Bataillon Leiuingen, und kam bis zu einer zweiten Brücke.