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die man ergriffen hatte, um dem westphäl. General Rewbel, denman näher vermuthete, von allen Belästigungen frei, besser dieSpitze bieten zu können.
Mit dem anbrechenden Tage wurde von Hessen wieder auf-gebrochen und der Marsch nach Wolfenbüttel fortgesetzt, wo daSCorps gegen Mittag ankam und mehrere Stunden ruhte.
Der Major Herzberg rückte mit seinem Bataillon und der2. Uhlanen-Escadron, die erst auf dem Rückzüge errichtet wurdeund der es an Allem fehlte, in die Stadt ein, theils um sich,wenn es die Zeit erlauben sollte, mit dem Nöthigen zu versehen,theils um Nachrichten von dem General Gratien einzuziehen,während der Rest des Corps auf Braunschweig marschirte, woes erst spät Abends ankam, indem es von einer Menge Men-schen begleitet wurde, die trotz der französischen Zwingherrschaftdas so natürliche Gefühl nicht unterdrücken konnten, einen Fürstenzu sehen, dessen Vater einer der besten Regenten Deutschlandsgewesen war, und der während seiner Regierung Wohlstandunter allen Klassen verbreitet, die srüherhin drückenden Abgabenerlassen, und auf diese Art Braunschweig zu einer der blühendstenProvinzen Deutschlands erhoben hatte.
In dem Wohnsitze seiner Ahnen angekommen, wies derHerzog aus lobenswertster Mäßigung und aus ächter Liebe fürseine Braunschweiger die lebhaften Ausdrücke alter Anhänglich-keit, die ihm von allen Seiten entgegen kamen, zurück, und er-mähnte die Einwohner, die Entscheidung der Dinge abzuwarten.Nicht in der herzoglichen Burg, sondern vor der Stadt, in einenMantel gehüllt, brachte er die Nacht zu. Ruhe durfte er sichnicht gestatten, indem ihn von allen Seiten die Verfolger be-drohten. Der General Gratien nämlich war mit seiner Divisionvon Erfurt aufgebrochen, und näherte sich den Küsten der Nord-see, während der dänische General Ewald mit einem Hilfscorpsvon Glückstadt in's Hannöverische über die Elbe ging, um dieUfer dieses Stromes zu decken. Am nächsten war dem Herzogjedoch der General Rewbel, den Jerome Napoleon herbeigerufenhatte, um ihn der dringendsten Gefahr entgegenzustellen. Rewbelwar mit 4—5000 Mann von Bremen aufgebrochen, um inBraunschweig einzutreffen; überdieß rückte auch der sächs. GeneralThielemann zur Verfolgung nach, und er und Gratien trafenam 1. August in Halberstadt ein.