Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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gung, welche er trotz deS coupirten Terrains wahrnehmen konnte,so fing er an, seinen linken Flügel, mit dem er im Vorgehenbegriffen war, zurückzuziehen, indem er glauben mochte, manwolle diesen umgehen, besonders da er des Terrains wegen dieStärke des Detaschements nicht gehörig beurtheilen konnte. Da-durch gewann Korfes jene Furth, und erreichte ohne verfolgt zuwerden die Weser, schiffte sich sogleich auf 2 kleinen Schiffen, dieer auf dem Flusse fand, glücklich ein und stieß bei Helgolandwieder zum Corps, wo er von dem Herzog mit den verdientenLobsprüchen über sein Benehmen empfangen und später zumOberstlieutenant und Commandeur deS Jägerregiments ernanntwurde. Während auf diese Weise Rewbel den Major Korfes ent-schlüpfen ließ, dagegen einige andere feindliche Detaschements vongar keiner Wichtigkeit zersprengte, war am 6. der Herzog nachDelmenhorst marschirt, ging noch an demselben Tage bis Els-fleth, und nahm nun hier und in dem nahen Bracke alle Fahr-zeuge, die zu einer Seereise tauglich schienen, in Beschlag. DieNacht wurde, trotz des schrecklichen Wetters, zur Herbeischaffungvon Lebensrnitteln und Ballast angewendet, alle Seeleute auSder Nachbarschaft mit großer Strenge gepreßt, am andern Mor-gen des 7. die nicht unterzubringenden Pferde verkauft, dieMunition u. s. w. in den Strom versenkt, und das Corps mitso großer Thätigkeit eingeschifft, daß ungeachtet die Schiffe ohneBallast und zum Theil abgetackelt waren, dennoch am 7. dasganze Corps unter Segel war. Um Mittags segelten die Schwar-zen unter Freudengeschrei ab; der Herzog wollte sich nicht ehereinschiffen, bis'auch der letzte Mann von den Seinigen gerettetsey, bestieg erst Abends mit 22 seiner Offiziere einen amerikani-schen Einmaster, und verließ Deutschland, um in England einAsyl zu suchen.

Die Dänen hatten Bremerleh und Gestendorf auf demrechten Weserufer besetzt; da aber der Fluß in dieser Gegend beitausend Klafter Breite hat, so konnten die Schiffe mit den Braun-schweigern durchkommen. Die Dänen kanonirten zwar die letzten,worunter auch das Schiff war, auf welchem sich der Herzogbefand, ohne indessen Schaden zuzufügen, obgleich sie sogar nochlängs der Küste das Schiff des Herzogs mit Geschütz verfolgte».Nur das Schiff, welches die Bagage des Herzogs und die dermeisten Offiziere trug, fiel ihnen in die Hände.