Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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Der Kanonendonner von 9 englischen Kriegsschiffen, die vorder Weser-Mündung lagen, begrüßten den glücklich entronnenenHerzog von Draunschwcig, indem der englische Geschwadcrfich-rer, Lord Georg Stuart, der bei Helgoland stationirt war, vonihm benachrichtigt, den Braunschweigern entgegen gekommenwar, um im Nothfälle Unterstützung zu geben. Sowohl derHerzog als mehrere seiner Mannschaft, deren Fahrzeuge dieReise nicht ausgehalten hätten, wurden an Bord der englischenSchiffe genommen. In Helgoland fand sich dann auch Korfesmit seiner geretteten Schaar ein; mehrere Schiffe waren derwidrigen Winde wegen genöthigt, in der Gegend von Ievexan das Land zu legen, so daß erst am 9. Alles in Helgolandvereinigt war, von wo dann das ganze Corps den 11. nachEngland unter Segel ging.

So endigte dieser Zug zum Erstaunen Europa's. In 16Tagen hatte der Herzog von Braunschweig, verfolgt von über-legener Macht, mitten durch Feindesland seinen Marsch glücklichvon der böhmischen Grenze bis zur See vollbracht; ob alleindurch seine Kunst oder die Fehler seines Gegners, kömmt hierweniger in Betrachtung, als die Kühnheit des Gedankens unddas Glück der Ausführung.

Am 14. August stieg der Herzog von Braunschweig beiGrimslcy an das englische Ufer, und traf unter dem bewundern-den Jubel des brütischen Volkes, am nämlichen Tage in Londonein, als die Tiroler zum dritten Male in ihre befreite Hauptstadteinzogen und Monnet i» Vließingen die Waffen streckte. Diebraunschweig. Truppen wurden auf der Insel Wight bei Cowesausgeschifft und später nach Guernsey versetzt, in der Folgenach Spanien übergeschifft, wo sie gleich den andern deutschenWaffenbrüdern sich auszeichneten. Erst dqs Jahr 1813 brachtesie wieder in das theure Vaterland zurück-