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gestellt wurde. Die Eröffnung dieses Gerichtshofes geschah am23. September, und Jedermann hielt Schneioer für verloren,allein er wußte sich kraftvoll und schlau zu vertheidigen, indemer zeigte, daß die Leitung der Geschäfte Vorarlbergs durch Wahlund Zwang seiner Landsleute ihm aufgedrungen worden seye,und daß er diese Gewalt gebraucht habe, um größere Uebel zuverhüten. Er sagte unter anderm: „nur um dem König undVaterlande treu zu dienen, habe er die Rolle übernommen, umbeim Eindringen der Oesterreicher sich im Stande zu sehen, unterdieser Autorität dem Könige und dem Vaterlande die wesentlichstenDienste zu leisten, indem er Mord, Brand und Raub verhütet,vielen bapr. Beamten Leben und Vermögen gerettet, seinen Ein-fluß vollständig angewendet habe, um zu verhüten, daß sich derAufstand nicht von Bregenz aus über den Schwarzwald bis nachKehl verbreite, was lediglich von ihm abgehangen habe u. s. f."Viele Personen wurden als Zeugen für und wider vernommen.Doch Schneider wußte sich zu rechtfertigen, und der deutsche Ge-richtshof ließ sein Blut nicht fließen. Er wurde auch nicht demfranz. General Beaumont ausgeliefert, der den Rebellen-Chefrichten und binnen 24 Stunden niederschießen lassen wollte.
Schncidawind/ III. Bd.
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