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see auf die feindlichen Wachten gestoßen waren, mußte sich nunaber, da die Insurgenten schon bei Wegscheid standen, an dieGmünderbrücke, eine halbe Stunde von Berchtesgaden, zurück-begeben, um nicht über den Jettenberg abgeschnitten zu werden,und nahm nun eine Stellung hinter Berchtesgaden, die Stadtbesetzt haltend. Der Marschall fand indessen diese zu gewagt,und ließ das Bataillon am Schellenberge am 26. SeptemberPosten fassen; allein, umgangen über Ettenberg, mußte es sichweiter nach S. Leoichard auf der Straße von Salzburg zurück-ziehen, wo es dabei den Thurmpaß und den herabhängendenStein besetzt hielt.
Sogleich zogen die Tiroler Speckbachers in Berchtesgadenein und streiften bis nach Reichenhall; von der andern Seitebesetzte Haspinger, der den Paß Lueg genommen hatte, Hallein,welches General Stengel, indem er die Tiroler rechts und linksum den Ort sich ausbreiten sah, dem empfangenen Befehl zuwider,aufgegeben hatte.
Die Gefechte bei Unken und Loser leiteten vor allen aufSeite der Tiroler Spcckbacher und der ältere der GebrüderThalgnter, Peter, von seinem Maierhofe Toller genannt. PeterThalguter war ein schöner Mann, noch nicht 30 Jahre alt, vollFeuer und Kraft und unbegrenzter Vaterlandsliebe. Ungemeintapfer focht auch Speckbachers Adjutant, Breunig, späterhin beider deutsche» Legion unter Wellington in Spanien so ausgezeich-net, daß er bis zum Hauptmann emporstieg; Harrasser, ein Ger-ber aus Innsbruck, im August von den Bayern ausgeplündertund mißhandelt, war es gewesen, der Werfen genommen undhiemit die wichtige Communikatjon von Salzburg nach Villachbewerkstelligt hatte; Haspinger hatte bei Lueg und Hallein ge-wirkt, allein seine unerwarteten Erfolge machten seinen Kopfschwindeln und die abentheuerlichsten Entwürfe trieben sich mitkühnem Flug und unerschütterlichem Wunderglauben in ihm her-um, Nach Wien sich wie eine verheerende Lawine zu wälzen,schien ihm ein leichtes. Anders, mehr auf die näheren Bezie-hungen Tirols berechnet, dachte Speckbacher. Um Hofer anzu-stacheln, sprach und schrieb ihm der Kapuziner immer von seinertäglich wahrscheinlicheren Hoffnung, „den Napoleon zu bekommen"und Siegesnachrichten, wie „Prinz Johann und die Russen