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der Citadelle zugehörigen Gauchen, welcher ihm eine, mit In-schrift versehene, marmorne Gcdächtnißtafel setzen ließ.
Mit Hofer wurde sein Schreiber füselirt, auch Hofer heißend,aus Grätz gebürtig, ein unbedeutender Mensch, der die kindischeEitelkeit, des Sandwirth's Secretär zu heißen, mit dem Lebenbüßen mußte.
Der Kaiser von Oesterreich bewilligte der hinterlassenen Wittwe,dem Sohne und vier Töchtern eine jährliche reichliche Pension,ertheilte der Familie die Erlaubniß, in seine Erbstaaten einzu-wandern und bot ihr schöne Summen, um sich dort anzukaufen.Doch die Wittwe Hofcr's, Gertraude, geborne Ladurner, zog esvor, mit ihren Töchtern in der geliebten Heimath zu bleiben;den Sohn führte der Strobehvirth Johann Holzknecht nachOesterreich, zur Erziehung auf des Kaisers Franz Kosten. Dieserfertigte später, unterm 26. Jan. 1818 förmlich das Adeldiplomfür den getödtetcn Andreas Edlen von Hofer aus, mit der nach-folgenden Bestimmung seines Wappens: der Wappenschild istunter dem offenen Nitterhclm, aus welchem ein Doppeladleremporsteigt, von Noth und Gold quadrirt. Im ersten Felde zeigtsich der rothe tjrolische Adler; —im zweiten ein Lorbeer;—imdritten ein unter einem drohenden Felsen kühn auf seinen Stutzgelehnter und mit der rechten Hand vorwärts deutender TirolerScharfschütze; und im vierten ein auf Hofer's trauriges Endehindeutender Gefängnißthurm. -- Hofer's Gebeine wurden nachfast IWHriger Ruhe durch die Mannschaft deS von Neapel überMantua nach Innsbruck zurückkehrenden ersten Bataillons des,blos aus Tirolern gebildeten öfter. Jägerregiments Kaiser insge-heim und ohne Vermissen der öfter. Regierung ausgegrabcn undnach Innsbruck transponier, wo sie am 19. Februar 1829 an-gelangt, einstweilen im Servitenkloster und am 21. d. M. mithoher religiöser Feier in der Hof- oder Franziskaner-Kirche inder Nähe dreier Grabmäler beigesetzt wurden: des großen Kai-sers Maximilian, des geliebten Erzherzogs Ferdinand ll. undseiner vielgeprüften Gattin, der schönen Philippine Welsen —Zur Verewigung von Hofer's, sowie überhaupt aller tirolischenLandesvertheidiger treue Anhänglichkeit, so seltener Aufopferungund kühner Ausdauer für das Haus Hadsburg während desKrieges im Jahre 1809, ließ Kaiser Franz dem Ersteren injener Kirche ein, von Johann Schalter gearbeitetes marmornes
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