19 _
theilte Erlaubniß einen Offizier der Garnison nach Berlin zu schicken,um sich von dem wahren Stande der Angelegenheiten zu überzeugen,jedoch mit der Bedingung, die Festung zu übergeben, wenn die er-theilten Nachrichten wahr seien; gelang es dem Marschall Ney, denGeneral Kleist zu einer Kapitulation geneigt zu machen. Außerdemwurde der Gouverneur durch mehrere Civil-Personen täglich mit derBitte bestürmt, die Stadt zu schonen und der nach ihm kommandi-rende General, durch den Gouverneur gleich anfangs beleidigt, hatteselbst strafbare Aeußerungen gegen die ftanzösischen Parlamentäregemacht. ( }
Dennoch war der Marschall Ney am 7. November seiner Sachenoch so wenig gewiß, daß er an diesem Tage an den Kriegesministerunter andern schrieb:
— — — J’ai reçu la lettre par laquelle Votre‘Al-tesse m’auonce des moyens de bombardement.
NB. Die Belagerungsgeschütze kamen von Erfurt , Wittcnbergund Dresden .
Mr. de Kleist a servi avec distinction sous Frederic.C’est un vieux militaire très chalbuilleux sur le point d’hon-neur et il est nécessaire d’employer avec lui un mélangede fermeté et de ménagement. C’est, je crois, te seulmoyen de Éprendre traitable.