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Die Gränzen Frankreichs.
Unterkommen zu verschaffen. „Haben Sie nie von einemVolksaufstand gehört?" fragte der Bürgermeister; „o ja" sagteder General, „ich kenne aber auch die Art und Weise, wieman eine große Menge unruhiger Bürger durch einige gutdisciplinirte Bataillons in Schranken hält," und bald öffnetensehr höflich die Bürger die Thore. — Beim Ausbruche desRevolutivnskrieges war von Seiten der Republick einem Corps,aus 35 Bataillonen und 20 Escadronen bestehend, die Ver-theidigung dieser Gränzen anvertraut, die in drei Lager vertheiltwaren. Der Herzog von Sachsen-Tcschen griff mit einemnicht sehr starken Heer diese verschiedenen Stellungen an, undbelagerte im Monat October 1792 die Festung Alle. Nachdemdieser Prinz das Treffen bei Jemappe verloren hatte, entfernteder Kriegsschauplatz auf kurze Zeit von den Gränzen.Nach der Schlacht von Neerwinden (18. März 1793),^ inwelcher der Nachfolger des Herzogs von Sachsen-Teschcn überDumvuriez siegte, wurden die Franzosen von neuem aus dasvaterländische Gebiet zurückgedrängt und gezwungen, das schonfrüher lange besetzt gehabte Lager bei Maulde zu beziehen, mitwelchem sie die Deckung der großen fruchtbaren Ebene zwi-schen den Festungen Alle, Douai, Bouchain, Balenciennesund Condä bezweckten. Das Dorf, welches diesem Lager denNamen gegeben hat, liegt nördlich des Zusammenflusses derScarpe und Scheide; verschiedene Sandhügel, die einzigenHohenzüge, erheben sich hinter demselben. Auf ihnen war dasLager in Gestalt eines Hufeisens aufgeschlagen; vor der Frontdas Dorf Maulde, den rechten Flügel an das Dorf Mon-tagne, beim Zusammenfluß der Scarpe und Scheide, gelehnt,im Rücken durch Sümpfe und Moräste gedeckt, und den lin-ken Flügel auf den die Umgegend beherrschenden Hügeln auf-gestellt, war diese Stellung sehr zweckmäßig und einsichtsvollgewählt. In diesem Lager war es, wo Dumvuriez den Kriegs-minister Beurnonville nebst den vier Conventsdcputirten in Ver-haft nehmen ließ und sie dem Prinzen Koburg auslieferte.Einige Tage darauf entfloh er, verlassen von seiner Armee,aus demselben Lager zu den Oesterreichern nach Mons. Bei