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Die Gränzen Frankreichs.
lende Geschrei, welches sie beim Angriff erhoben, trug dasseinige bei, sie den Spaniern schrcckbar zu machen, sie leiste-ten auch wirklich vortreffliche Dienste, und mancher ausge-zeichnete Ofsicier, dessen Namen auf den Tafeln der Ehre unddes Ruhms aufgezeichnet zu werden verdient, ist aus ihrenReihen in die der Armee getreten. Ich führe hier unter an-dern den Divisionsgeneral Grafen Harispe an, der, geborenin diesen Provinzen, zuerst als Hauptmann, dann als Batail-lvnschef und endlich als Brigadier im Corps der Basquendiente; manche schöne Waffcnthat im Laufe der spätern Feld-züge hatte ihn am 12. Oct. 1810 den Rang eines Divisions-gcnerals verschafft, und im Juni 1811 ernannte ihn Napo-leon zum Großofsicicr der Ehrenlegion. In der Schlacht vonToulouse am 10. April 1814, verlor dieser tapfere Generaleinen Fuß durch eine Kanonenkugel, und der Herzog vonDalmatien beeilte sich bald nach der Amputation seinem Heerein einem Tagesbefehle die tröstende Versicherung zu geben:daß man jetzt die Hoffnung habe das Leben des in der Ar-Mee so hochgeachteten General Harispe zu erhalten. Lud-wig XVIII schmückte ihn im Juni 1814 mit dem Orden desheiligen Ludwig und gab ihm noch andere Beweise der An-erkennung seiner Verdienste, er gehörte noch im Jahr 1823zu den disponiblen Generallieutenants der königl. französischenArmee. Neben seinem Werth als Soldat ist er eben so ach-tungswerth durch seine Menschenfreundlichkeit, wovon er beiMehreren Gelegenheiten sprechende Beweise abgelegt hat, sorettete er 1794 in der Gegend von Zabiri in Navarra 20 Ge-fangenen das Leben, welche man eben im Begriff war nieder-zusäbeln; früher hatte er schon einmal im Thal Carlos meh-reren Emigranten vom Corps des Marquis St. Simon, die-sen Dienst erwiesen.
Nach den Staatserschütterungcn hat sich der Volksstammder Basquen, welche man für Nachkommen der alten Can-tabern hält, nur in den Thälern des Hochgebirges noch origi-nell erhalten, mit den Fortschritten der Geisteskultur, mit der