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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Gränzen Frankreichs. 1 !7

sis auf der Verthcidigungslinie ist*). Was diese Beherrschungder Straßen betrifft, so tritt dieser Umstand um so wichtigerhervor, indem die zum Flußgebiet des Adours gehörigen Strömeacht Monate lang die Nebenstraße unfahrbar machen. LordWellington, nachdem er siegreich den Adour überschrittenhatte, ließ auch alle seinem Heere folgenden Bagagen undErgänzungen, den Umweg durch das Departement der Lan-des nehmen. Dieselben Gründe haben es nicht möglich ge-macht, die große Landstraße von Pau im Departement fort-laufen zu lassen, sie verlaßt dasselbe nordwestlich der StadtOrthez und berührt es erst wieder an den ersten Häusern derVorstadt von St. Esprit, sie ist übrigens in jeder Hinsichtvortrefflich und rechts und links mit breiten Graben und ho-hen Bäumen eingefaßt. Die nach St. Jean de Luz und vonda über Jrun, Tolvsa, Viktoria nach Madrid, ist es nicht min-der. Die letztere ist die Hauptverbindungsstraße mit Spanien,sie führt zuerst nach dem Flecken Bidar; nahe der Kirche die-ses Orts, welcher anderthalb Kilometer von den letzten Wer-ken von Bayonne entfernt ist, befindet sich eine Anhöhe miteinem Plateau, welches die Gegend nach St. Jean de Luzzu beherrscht. General Servan wählte sich im Jahr 1792dieses Terrain zu einem festen Lager, er lehnte seinen rechtenFlügel ans Meer, wahrend der linke sich bis gegen den vvmSchlosse St. Pö kommenden Verbindungsweg ausdehnte. Das^wähnte Plateau deckte die Front seiner Aufstellung, währendÜc selbst die Zugänge von Bayonne zwischen den festen PlatzenSt. Jean de Port und dem Fort Socoa verschloß, da-dei war er beiden nahe genug im erforderlichen Falle helfenddrizuspringen.

Die Stadt St. Jean de Luz ist ein freundlicher und be-trächtlicher Handelsplatz, sein kleiner 1704 mit Handelsfreiheit

*) Im Jahr 1819 wurden die hiesigen Werke ansehnlich durch denGencrallieutcnant Haxo vermehrt und verbessert.