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Die Gränzen Frankreichs.
w sonderbarem Contrast mit der Rauheit der Fluren und derAbgeschiedenheit des Gebirgwinkcls. Diese Straße berührtzuerst Argelles, ein kleines von Bergen umschlossenes Städt-chen, welches der Sitz eines Unterpräfcctcn ist. Hinter demsel-ben führt sie nach dem noch unbedeutendem Flecken Luz, wel-cher noch eine halbe Licue von Barregcs entfernt ist.
Die Gränzthäler des Departements und ihre Verbin-dungen mit denen aus der spanischen Seite.
Die Hauptthaler liegen meistens nördlicher, und nur ihreSeitenthäler berühren den Schlußrücken. Das westlichste Thalder Landschaft Labour, ist das mit dem Thal Offau gränzen-de Thal Azun; es gehört zu dem Arrondissement Argelles undHut zehn Dörfer mit 1500 Menschen bevölkert, denen man ein^el lebhafteres Gemüth als ihren Landsleuten zuschreibt. Beidem Dorfe Sireip vereinigt sich der Gavc von Axun mit demdieses Thal durchströmenden Gave von Bun; überhaupt istdasselbe wasserreich, und man findet acht Seen hier, von wel-chen der von Artuste der größte ist. Ein sehr beschwerlicherFußsteig, nur den Jsardjägern und Schleichhändlern bekannt,fuhrt von hier am See Pcntiouse vorüber in das spanische^sial Thena. Das östliche vaterländische Nachbarthal ist dasvon Lauteres mit seinen berühmten Bädern, es beginnt schmal,finster und öde, aber nach und nach treten die Berge zurück,und es breitet sich eine liebliche Wiesenflur aus, auf welcher^ freundliche und reinlich gepflasterte Flecken Lauteres er-baut ist. Seine 200 Bewohner sind freundliche Menschen,euer, es nicht an guten geräumigen Wohnungen fehlt, ihre^us weiter Ferne herbeiströmenden Gäste aufzunehmen. DieHeilquellen selbst, deren das Thal zwölf zählt, sind zum TheilUhr entfernt vom Flecken. Die erste heißt die Künigsquelle,^il Alarca, erster König von Arragonien und Sancho 11, deresicger der Saracenen, hier einst Heilung gefunden haben,tur andere heißt das Margarcthcnbad, zu Ehren der liebens-würdigen Großmutter Heinrich IV, die jährlich einige Wochen