Die Marine und die Colonieen. 265
Marinecommissairs genannt werden, und eine Forsidirection.Die Wälder, aus welchen die Marine das Holz zum Schiff-bau erhalt, sind in die vier Distrikte der Bassins der Seine,Loire, Garonne und Rhone eingetheilt. Die Masten liefern dieWestpyrenaen und Corsica; die größten Schiffswerft für See-schiffe sind zu Bordeaux (es lieferte allein vor der Revolu-tion jährlich 20 bis 25 größere Schiffe), Brest, Rochefort,Toulon, Cassis, Ciotat und St. Malo. Das Departementder Landen und der Dordogne, liefert das beste Stab-holz. Eine große Kupferwalze befindet sich zu Toulouse.Die größte Seilerwcrkstatte ist zu Toulon, und andere zuBrest, Rochefort und Bordeaux. Taudrehercien besitzt Dün-kirchen, St. Malo, Toulon und Bordeaux, in letzterer Stadtsind 7 bis 800 Menschen damit beschäftigt. Ankerschmiedefinden wir zu Cosne, Dicppe, Toulon u. a. O. Segeltücherliefert Strasburg durch ein paar tausend Arbeiter, Reimes durch300, Toulouse durch 160, Bordeaux durch 1500 Arbeiter u. a.
Der Herzog von Angouleme bekleidet die Würde einesAdmirals von Frankreich, außerdem zählt die Marine 17 Vi-ceadmiräle, 14 Contreadmiräle, 25 Liniencapitains erster Classeuud 47 von der zweiten Classe, 89 Fregattcncapitains, 20Schiffslieutenants mit dem Range eines Bataillonschefs und312 Lieutenants mit dem Range eines Capitains. Die Trup-pen der Marine bestehen aus einer Compagnie Garde desPavillons der Admiralität, den Elevencompagnien zu Brest,Rochefort und Toulon, und aus einem Artilleriecorps vonacht Bataillons, fünf Handwerks, und fünf Lehrcanonier-Com-pagnicn, wozu noch die vier Marine-Jnfanterieregimcntertonnnen.