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Frankreich als Militairstaat unter Ludwig XVIII zehn Jahre nach dem Pariser Frieden / von Leopold von Zedlitz
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Die Marschälle von Frankreich.

Auf dem Rückzüge wurde er durch eine Musquetenkügel amFuß verwundet, 1813 formirte er während des Waffenstill-standes das vierzehnte Armeccorps und wurde damit zur Be-obachtung des Erzgebirges und der böhmischen Gränze aufge-stellt. Am 22. August von den Verbündeten angegriffen undbis in die Gegend von Dresden zurückgedrängt, befand ersich in einer sehr ungünstigen Lage, Napoleon verhieß ihmbaldige Hülfe und hielt Wort; mit drei Armeecorps eilte erMit unglaublicher Schnelle zur Hülfe, und die Schlacht vorDresden wurde dadurch herbeigeführt; der Marschall St. Cyrverband in derselben das Centrum der Hauptaufstellung mitbem linken Flügel und war für diese Tage an den MarschallMortier angewiesen. Napoleon ließ ihn im Anfang Oct. mitdem ersten Corps (Lobau) und dem vierzehnten Corps inDresden zurück, welches von den Russen unter Tolstoi undeiner Brigade Oesterrcicher unter dem General Sccthal ein-geschlossen wurde. Der Mangel an Lebensmitteln vermochteden Marschall einen Versuch zu machen sich durchzuschlagen,er brach zu diesem Endzweck am 13. Oct. mit vier Colonnenaus Dresden hervor, drängte die Russen zurück und trieb soviel Lebensmittel zusammen als die schon hart mitgenommenelegend zu liefern vermochte. Die Russen hatten sich beiDohna wieder aufgestellt, um ein zu ihrer Unterstützung unterdem Feldzeugmeister Graf Chasteler heranrückendes österreichi-sches Corps zu crw '-.ten. Am 26. Oct. traf vom Hauptheerabgesendet der General der Cavallcrie Graf Klenau, mit demvierten Armeecorps vor Dresden ein und übernahm den Ober-kksehl. Nach der Schlacht von Leipzig und dem Rückzüge^ französischen Kriegshcers nach dem Rhein wurde die Lagedes Marschalls hoffnungslos; er versuchte am 6. Nov. mitTagesanbruch mit der ganzen Garnison sich durchzuschlagenvsid wählte dazu die Straße nach Großenhain, allein derbier ausgestellte österreichische General Fürst Wiedrunkel ver-stelle nach einem mehrstündigen blutigen Kampfe sein Vor-haben, und er mußte mit einem Verlust von beinah tausendMenschen in die Mauern von Dresden zurückeilen- Erst als