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Die disponibel» Generallieutenants.
^inientruppen vertheidigte General Grandcau diesen wichtigenPlatz aufs hartnäckigste, erst nach einer achtmonatlichen Blo-Eade und nachdem der Mangel an Lebensmitteln die Einwoh-uer aufs äußerste gebracht hatte, capitulirte er am 5. Dec.Der König erkannte seine Verdienste; als er aus der Gefan-genschaft zurückkehrte, wurde ihm der Ludwigsorden und derTitel eines Großofsiciers der Ehrenlegion zu Theil. Bis^820 finden wir diesen General als Generalinspecteur derInfanterie und seit 1821 unter den disponibeln Generallieu-tnants.
Exelmanns,
Graf, Generallieutenant, LudwigSritter, Großofsicker der Ehren-legion rc.
Exelmanns war Murats Adjutant bis 1805, wo er als Oberstdas erste Chasseurregiment erhielt; 1806 war er Brigadegeneral;1807 ging er in Dienste des Königs von Neapel, dessenHausmarschall er wurde; 1811 kehrte er nach Frankreich zurückund wurde 1812 den 11. Sept. Divisionsgcneral; 1813cornmandirte er die vierte Division leichter Kavallerie im Corpsdes Grafen Sebastian!; 1814 das Ute Cavalleriecorps. VomKönig zum Ludwigsritter ernannt, wurde er einer verdächti-gen Correspondenz mit dem König von Neapel beschuldiget,und zu Lille vor ein Kriegsgericht gestellt, welches ihn frei-sprach- 1815 bildete er in Paris aus verabschiedeten Ofsicie-ren ein Bataillon, führte dann das zweite Cavalleriecorps zurSchlacht von Waterloo und bestand ein glückliches Gefecht beiVersailles. In der Ordonnanz vom 24. Juli begriffen, wurde erUnter die Aufsicht des Polizeiministers gestellt, und aus Frank-reich verwiesen. Durch die Amnestie kehrte er 1819 im Januarnach Parjs zurück; kaum angekommen, gerieth er in heftigenStreit mit einem Marschall, welcher durch einen Zweikampfentschieden werden sollte, allein der Hof versöhnte sie.